Trugschluss.

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Trugschluss

Wer das Bedürfen hat ständig zu siegen,
wer meint, immer der Erste zu sein –
wer glaubt, er könne die Welt sich hinbiegen,
der fällt am End’ auf sich selber nur rein.

Wer handelt als könne er Alles erreichen,
er müßt’ nur genügend rücksichtslos sein
und jeglich’ Moral im Sinnen streichen,
der steht irgendwann völlig allein.

Denn „Schöpfung“ ist wachsam, doch auch geduldig,
registrieret empfindsam was Menschlein ihr schuldig –
und wenn er nicht pünktlich die Raten begleicht,
sie ihm den vollständig’ Schuldtitel reicht.

Dann ist Recht auf Leben ganz schnell verwirkt,
dann gibt es kein Wenn und kein Aber –
dann bleibt nur Gestehen, dass alles getürkt –
alles andere ist dann nur noch Gelaber.© ee

ewaldeden2016-11-12

 

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Dummes Verhalten …

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Dummes Verhalten …

Bedepperte Gesichter
in Westeuropas Kemenaten –
betretene Berichter
mit Blick wie matschige Tomaten –
verdattert’ Geisteslichter
die Dummheit pur verraten.

Gestern haute man noch rein,
bis gestern teilte man noch aus –
man nannt’ ihn Clown und Lügenbold,
war nur kriegslüstern’ Clinton hold.

Doch heut’ ist er der Wahlen Sieger
und blickt auf seine Schmäher runter –
man hört nichts mehr von „Wahlverbieger“
und ‘mißt der lauten Schreihäls’ Munter.

Der Steinmeyer tat sich hervor
und schmähte mit in Jurops Chor –
er war sich nicht zu schade
für eine dumme Wortparade.

Die Merkel als der Margot Kind
schien sich nur schwer zu überwinden –
sprach Worte in den kalten Wind
der bald wohl weht unter den Linden.

Der Gabriel als Erzes Engel
und Chef der Soziwählerschar –
konnt’ nicht ablegen die Manier als Bengel
und stellte sich als Flegel dar.

Einzig der Tommis Regierungsmutter
wußt den Trumpsieg einzuschätzen –
gab Altverbindung sogleich Futter
und landet auf den ersten Plätzen.

Der Stoltenberg der schräge Däne
als der Nato General,
drehte flugs des Krieges Pläne
knapp drei Tage vor der Wahl.

Die Keksprinzessin von der Leine
Kriegsministerin von Rang
hat’s nicht geschnallt trotz schneller Beine –
schürt weiterhin der Bürger Angst.

© ee

ewaldeden2016-11-09

das Wort des Paulus.

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E iner trage des Anderen Last –
so hat uns das Wort des Paulus gefasst
ein Jeder trage des Anderen Bürde
und niemand nehme dem Ander’n die Würde

so sollte es sein auf globalem Rund
so sollte es sein in Nachbarschafts Klein
doch das ehrliche Woll’n läuft die Füße sich wund
es weichet nicht Herz und Seele aus Stein

es öffnet nicht Hände
um Hunger zu stillen
es prallt gegen Wände
aus kriegerisch Willen

es wird von Panzern niedergewalzt
während Mächtige mit Mächtigen balzt
es wird von Kanonen niedergeschossen
während mächtige Macht den Kaviar genossen

es wird im eigenen Blute ertränkt
während Mächtige den Mächtigen
Kriegsschiffe schenkt …

und so wird es bleiben
gepriesen als gut
dies schändliche Treiben
das nichts zeugt als Wut

und so wird es bleiben
dies’ heuchlerisch Werkeln
solang’ Volk es lässt
das schrödern und merkeln

wir brauchen dringend
die aufblühend’ Kraft
nur sie kann’s bewirken
dass Land Frieden schafft

sie schleift Steines Brücken
zerschlägt Steines Meier
schickt Gabriel an Krücken
nach Heimes Weiher

sie bietet gefräßigen Haien die Stirn
sie breitet im Land wieder mütterlich’ Wärme
haut auch mal dumpfbackig’ Denkern die Birn’
und alles das macht sie ohn’ groß Gelärme.

© ee

ewaldeden

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Palästina oder das ‚Heilige Land’

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Palästina oder das ‚Heilige Land’

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E s gibt einen Fleck auf dieser Erde
den nennt man wohl das „Heilige Land“
keiner weiß was daraus werde
wenn erst alles was auf ihm verbrannt


vielleicht konserviert man die Ruinen
vielleicht bleicht man die Gebeine
vielleicht auch legt man Tellerminen
zwischen blutbefleckte Steine


vielleicht errichtet man auch Stelen
denn darin ist man wirklich groß
und vergißt die armen Seelen
die man entriss der Mütter Schoß


vielleicht steht eines Tags geschrieben
mit Blut in der Geschichte Buch
was man in diesem Land getrieben
liegt auf den Enkeln wie ein Fluch


man weiß es nicht
die Zeit wird zeigen
wie groß der Schuldner Rechnung ist
vielleicht wird man auch das verschweigen


mit Biedermannes Hinterlist.

© ee

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KINDER Ehen

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Meine Gedanken zum Tage, die mich um das Kinderwohl in unserer Zeit und in der Gesellschaft besorgt sein lassen, hatte ich gerade auf den Weg in die Welt gebracht, als mich beim Aufblättern der Morgenzeitung der letzte Bissen vom Frühstücksbrot im Halse stecken blieb und die Morgenlektüre mir aus der Hand fiel. Hatte ich doch gerade mit dem folgenden Text meine Mitmenschen als des Schöpfers Geschöpfe an ihre für ihre Kinder immerwährende Verantwortung und Schutzpflichtigkeit erinnern wollen.

Kinder…

Kinder sind die Welt von morgen –

lernt sie schon mal richtig an,

bei Kindern kann man Zukunft borgen –

das tut so mancher reiche Mann.

In Kinderaugen ist viel Platz

für Tränen und für Nichtverstehen,

Kinderseelen sind ein Schatz –

sind seit jeher Gottes Lehen.

Kinder können Hungers sterben –

Kinder sind so stark wie nie,

Verdiener oft mit Kindern werben –

total verdreht – ich weiß nicht wie.

Kinder brauchen Mutters Liebe –

trennt sie nicht – laßt sie vereint,

Menschheit bekommt ständig Hiebe –

mit jeder Träne – die Kind weint.

Kinder brauchen Hauses Dächer –

laßt sie nicht im Regen stehn,

benutzt die Herzen stets als Fächer –

und ihr werdet Blumen sehn.© ee

ewaldeden

Die Gesetzentwürfe und -planungen des aus dem Saarland stammenden Lafontainschen Ziehsohnes und jetzigen Justizministers der schwarzroten Berliner Negativregierung hinsichtlich der (in Deutschland gelebten) Ehen muslimischer Männer mit zum Teil noch erst 10 Jahre (und jüngeren) Mädchen (hier von Ehefrauen zu sprechen betrachte ich als menschenverachtenden reinen Hohn) gehören doch allesamt in die Tonne geklopft, mitsamt desjenigen Ministers der imstande war, sich etwas so Krankes einfallen oder vielleicht auch einflüstern zu lassen.

Heiko Maas, schäme Dich … zu rufen ist hier wohl nicht mehr angebracht, zumal politisch verantwortlich handelnde unserer Tage althergebrachte Begriffe und Tugenden wie Scham, Moral und Ethik offensichtlich nicht mehr verinnerlichen können.

Da reicht die Palette von Pädophälie bis hin zum Drogenmißbrauch gewählter Volksvertreter. Wobei die ihnen zuzuordnenden Parteien und deren Führungen sich jedesmal schwer damit tun, sich von ihren sog. Parteifrunden zumindest SOFORT zu distanzieren. Sympathisiert vielleicht so manch einer der sich in herausragender Position befindlichen Amts- bzw. Würdenträger in der Tiefe seines Empfindens mit den so entgleisten?

Wie sonst sind die häufigen Kniefälle vor für uns und unsere Kultur unverständigem Tun vor Menschen uns fremder Religionen zu erklären? Während in unserem Lande und in unserem Kulturkreis solch abartige Verhaltensweisen als Kindesmißbrauch von den Gerichten eingestuft, und (zumeist zumindest) mit drakonischen Strafen geahndet und für unglütig erklärt werden, soll das künftig nach den Maas’schen Gesetzesplänen für Täter aus dem islamistischen Kulturkreis nicht mehr gelten. Herr Maas, WER um des Himmels Willen hat sie denn angefeuert, einen solchen, gelinde gesagt idiotischen Schwachsinn zu verzapfen? Oder schauen sie vorsichtshalber schon in eine Zeit voraus, in der muslimischer Einfluß in Parlamenten und Regierungen in unserem Lande mehrheitlichen Einfluß gewinnt.

© ee

ewaldeden2016-11-01

Bild von Free-Photos auf Pixabay

Erinnerung : Hochwasser.

 
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Hochwasser.

W o ist der große Menschengeist
wenn Wasser alles niederreißt
wenn Natur zurückerobert
was Unverstand ihr abgekobert

Brücken brechen
Häuser wanken
Strassen werden fortgespült
mit
Sandsackbarrierenschranken
der Strom – wie Mensch mit Karten – spielt

Autos werden wie Hinkelsteine
vom Wasser hin- und herbewegt
gesichert Gut
trotz fester Leine
wird einfach so hinweggefegt

wenn alles recht und hübsch zerstört
Natur ist wieder friedlich
die Masse dann zum gaffen fährt

und findet’s auch noch niedlich.

© ee 2005

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oder so : an der Elbe.

M uskelkater im Gepäck
die Müdigkeit unter den Schuhen,
die Ahnung von Verlorenem
hallt nach,
Verzweiflung und Mut
gaben sich zwischen den Sandsäcken
die Hand.

Auf dem Schlamm
rutschte die Hoffnung mit dem Wunsch
Richtung Politiker:
Vergeßt uns nicht,
vergeßt uns hier nicht,
leidet nicht wieder
an der Hochwasserdemenz.

© Chr.v.M.  Juni 2013

NUN im Heute , doch nicht vergessen.

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Am Frieden vorbei …

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Am Frieden vorbei …

Des Bundesadlers weite Schwingen
trugen Streitmacht in die Welt,
als wenn an Panzers Ketten hingen
die Träume klein, vom großen Geld.

Fernab von heim, in Wüstens Weiten,
wohin sie Adlers Schwingen trug –
begann der Tod sie zu begleiten,
wobei er nicht nach Wollen frug.

Nach heim, da flogen oft nur Kisten;
gepackt voll mit Soldatenklein –
wobei sie dann die Flagge hissten,
vor blutigrotem Wüstenstein.

© ee