Inventur der Gedanken Teil 2

„Klimaschutz“

„Unter einer Halde Abraum verbirgt sich hin und wieder

auch ein Diamant …“

Diese reale Erkenntnis aus einer manchmal irreal erscheinenden Welt blitzte mir durch mein Denken als ich, um mir eine Wartezeit zu vertreiben, in der Sitzecke unseres Bäckerladens zur dort ausliegenden Springerschen
„Bild“

langte. In balkengroßen Lettern prangte

Bewahre was Gott Dir geschenkt hat<

als Titel über einer

Kolumne fürs Leben<

von Louis Hagen. [ Bild-Zeitung Ausgabe Samstag 21. September 2019 – Seite 4 ]. Der Text begann mit der Frage:
Können Sie das Wort „Klimaschutz“ noch hören?

Diese Wort-Folge hatte noch gar nicht ganz den Eingang zu meinem Gehirn passiert, da stand auch schon ein Palisaden-Zaun um mein Empfinden. Ich kann dieses Wort nämlich NICHT mehr hören. Ich wäre nicht verwundert, wenn es als nächstes
„Unwort des Jahres“

in den Annalen irgendwelcher Umfrage-Heinis diverser Marktforschungsinstitute seinen Platz finden würde. Davon aber einmal weg, denn alles was der ehemals lange Jahre zum Springerschen Führungskader gehörende Louis Hagen in seine samstägliche Kolumne verstaute würde ich, und bestimmt noch unzählige Deutsche der 30er, 40er, 50er und 60er Jahrgänge des hinter uns liegenden Jahrhunderts, ohne zu zögern unterschreiben. Der mit Sicherheit noch im Sternstaub-Schweif der mit kometenhafter Geschwindigkeit durch die Medienkanäle sausenden freitaglichen Ausdünstungen des GROKO Klima-Kabinetts verfasste Artikel mit all seinen wahrheitsbefrachteten zutreffenden Erinnerungen bekam ohne Zweifel erst seine Brillanz durch das nur Stunden später bekannt gewordene Vorhaben der beiden hochrangisten Matronen am Kabinettstisch der Bundesregierung und dem ihnen nachgeordneten Chef-Diplomaten aus den Reihen der auf dem Wege der in Selbstauflösung sich befindenden
Sozimaldezokraten.

Da werden 3 zeitgleich und ortsnah beinanderliegende Termine der Kanzlerin, der Kriegsministerin und des Außenministers in jenseits des Atlantiks mittels 3 riesiger und ebenso riesige Kosten und Klima-Schäden verursachenden Flug-Maschinen des Militärs angesteuert. Und DAS ist nicht nur ein Tritt in die Magengrube

aller sich ernsthaft wegen des Klima-Wandels um das Wohl des Blauen Planeten sorgenden Menschen nicht nur in unserem Lande – NEIN, es ist auch ein Beweis offenkundigen Des-Interesses der in unserem Lande Regierenden, verbunden mit dem masochistischen Vergnügen alle Welt am
Nasenring durch die Manege zu führen.

©ee

Bild von marcinjozwiak auf Pixabay

Sag’ beim Abschied leise Servus …

Adieu und Servus und Goodby –
die Zeit des (T)€uro ist vorbei,
auch wenn noch keine griechisch Klarheit,
so kennt Volk doch die bitt’re Wahrheit.

Betrogen wird und abgezockt,
dass Banker strahlen ganz verrockt –
das Kapital wird schnell zerlegt
und schwer im Ausland angelegt.

In London sind es Luxussuiten –
Berlin hat Grundstücke zu bieten.
Die Schwyzer stehen allem vor
mit Hehlers Welt größtem Tresor.

In Unions Ministerstuben
werkeln rotzfrech böse Buben.
Sie schaufeln Volkes Silberlinge,
frohgemut und guter Dinge,

in der Finanzverbrecher Rachen,
damit die können weitermachen
mit ihrem bitterbösen Tun
um dann im Ausland auszuruh’n.

Es wird sich ändern, und zwar schnell
weil Jurop brennen wird, ganz hell.

© ee

Florian Harms (Chefredakteur von „t-online) in einem seiner täglichen Monologe zum Tagesanbruch:

‘Die SPD tut was sie am besten kann, sie setzt sich für die Arbeitnehmer ein.’ (Zitat Ende)

Als diese Erkenntnis des Chefredakteurs in meinem Inneren mühsam ihren Platz gefunden hatte, erschütterte sogleich ein schallendes Gelächter mein Weltverstehen.

Ein solches Tun kann man doch der SPD, oder besser ihren führenden Funktionären, spätestens seit Beginn der Bastaschröderzeit nicht mehr zuordnen.

Diese sich immer noch sozial und demokratisch nennenden Politakteure stehen doch der Gier nach Macht und Geld seitdem noch ein erhebliches Stück näher als die härtesten und abgebrühtesten Kapitalistenjünger der Gegenwart.

ewaldeden2019-08-16

Nicht nur Wilhelmshaven

Senioren-Residenz Marktstrasse-West …

am alten Platz ein neues Wohnen.

Das Gebäude des CVJM gegenüber dem alten Westbahnhof am Ende der Wilhelmshavener Marktstrasse gelegen, ist Geschichte.

Damit gibt es in der Jadestadt, nach der ehedem ersatzlosen Schließung der am Anfang der Friedenstrasse gelegenen Jugendherberge, wieder einen Fixpunkt weniger für junge Bürger bzw. Gäste von hier und überall her. An einen Ersatz dafür, oder an die Wiederherstellung ähnlicher Einrichtungen, wird nicht einmal gedacht.

Dafür wird aber erneut ein Schritt hin zur zunehmenden Vergreisung der Kommune vollzogen. Die Häufung von Seniorenresidenzgründungen privater Investoren wirft doch die Frage nach dem „Lockmittel“ für die künftigen Betreiber auf.

Die Antwort ist auch hier, wie überall in der globalisierten Finanzwelt, einfach: Es sind die leicht zu kassierenden Moneten – es ist die unstillbare Gier nach Geld und Macht.

Um das zu erkennen braucht man sich doch nur die Aufreihung der involvierten und zum Teil sogar extra für das Projekt dieser neuen Seniorenresidenz gegründeten Gesellschaften zu betrachten:

„Aureus Holding GmbH Winsen / Aller“ – „LindhorstUnternehmensgruppe“ ( unter dem Dach der Unternehmensgruppe Lindhorst residieren alleine 100 Gesellschaften ) – „Aureus Residenzbau GmbH“ – „Seniorenpark Wilhelmshaven GmbH“ – „Compassio GmbH & Co KG“ – „Weishaupt Oberschwaben“ – die „Schönes Leben Gruppe“ – und das „Beteiligungsunternehmen Waterland Invest“.

Beim Lesen der Namensliste der Planer, der Finanziers, der Verwalter und letztendlich der Bertreiber dieses Projektes befand ich mich plötzlich wieder mittendrin in meinem Erinnern an das „Prinzip Otto“ mit den nicht mehr zu kontrollierenden Verschachtelungen und den faktisch ungesühnten hochkriminellen Vorgängen um Coop Frankfurt und der Mehrzahl der bundesdeutschen Konsumgenossenschaften – mittendrin im Erinnern an den Sumpf „Neue Heimat“ mit den bis an die Halskrause darin verstrickten Bossen der westdeutschen Gewerkschaften.

Seit Beginn der Industrialisierung hat es zweifellos Verbindungen, Verästelungen oder gemeinsames Vorgehen von Eigentümerfamilien, von Besitzerhierarchien, von Patriarchen zum Zwecke des Wachstums der eingesetzten Vermögenswerte gegeben. Das lag und liegt auch künftig in der Natur der Sache – was aber nicht in der Natur der Sache, sondern doch wohl eher in der Schwäche der Menschen den Lockungen des Geldes nicht widerstehen zu können begründet ist. Es ist der Verrat vieler Gewerkschaftsfunktionäre an der eigenen Klientel, von und durch deren Mitgliedsbeiträge sie ja sehr gut alimentiert werden und das gleichzeitige Kungeln mit der vom Grunde her gegnerischen Seite der lohnabhängig Beschäftigten der Wirtschaftswelt. Dieser Spagat – in der späteren Nachkriegsära ermöglicht und gefördert durch den „politischen Arm“ der Arbeiterklasse, den Funktionären und zeitweise Regierenden der SPD – hat besonders in Deutschland, aber auch europaweit, der alten Dame Sozialdemokratie das Rückgrat gebrochen.

Als Idee und Wunschdenken kann sie sich künftig vielleicht noch in der Statistenrolle auf der gesellschaftspolitischen Bühne bewegen – das mitbestimmende Element der Vorherzeit wird sie aber niemals wieder sein.

ewaldeden2019-08-14

Verteidigung oder Angriff ?

W enn künftig Krieg ein Land zerlegt
ist er zumindest „weibsgeprägt“ –
die eine wollte Legionäre,
die Folgerin setzt auf Nations Schwere.

Die erst’ folgt Nato unison,
die Folgerin die folgt Macron –

beide lieben scheint’s Waffens klirr,
geniessen beid’ das Strammestehn.
Legen sich mächtig ins Geschirr
und sing’n das Lied von Waffens schön.

Wie einst im Reich
der Amazonen
sollt’ hier in jeder Weibesbrust
in Bald ein krieg’risch Herze schlagen –

sollt’ jeden Kriegszug fürstlich lohnen
wie einst in Kreuzesritter Tagen.

Das Geschäft der Marketender,
mit Sinn Kriegsvolk bei Laun’ zu halten,
ist Aufgab’ dann des Volkes Gender
während pure Kerls das Heim gestalten.

ewaldeden2019-07-19

Kein Glückslos …

E ine meisterliche Leistung von Merkel und Macron, den Handlangern des Weltkapitals in punkto Volksverdummung und Auslöschen der Nationalitäten und der kulturellen Idenditäten.

 

Das Gemenge, das Gewurschtel und Geschachere der kontinentalen Regierungschefs in und hinter den Kulissen des Brüsseler Schmieren-Theaters kann jeden noch des Denkens fähigen Europäer – gleich in welcher Ecke des Kontinents er verwurzelt ist – nur noch kalte Schauer des Entsetzen den Rücken herunterrauschen lassen.

Obwohl ein solches Empfinden beim Beobachter der Szene, der um die „Herkommens-Institutionen“ der einzelnenAkteure weiß, gar keinen Raum mehr haben dürfte.

Mit der jetzt auf den „Frontposten-Kommissionspräsident“ gehievten einstigen Merkelschen Allzweckwaffe von der Leyen haben die Regierenden der breiten Masse des Wahlvolkes eindeutig gezeigt, was man da Oben von denen da Unten hält – nämlich gar nichts und noch weniger als das. Wer an der Heimatfront in der Politik genügend Mist gebaut und Berge von Verwicklung und Verstrickung in Affären angehäuft hat – so wie jetzt die ehemals Merkel Vertraute und (Noch) Kriegsministerin von der Leyen – der kann sicher sein, dass er, statt wegen seines Versagens zur Rechenschaft gezogen und abgestraft zu werden – nach Brüssel, die Karriere- und Einkommensleiter hochgeschubst und somit aus der Schußlinie genommen wird.

Deren Beispiele gibt es ja unzählige allein in der neueren Geschichte, doch so unverfroren und dreist, und so im Verbund mit dem Sproß des Weltkapitals Macron, wie der jetzige Handel abgewickelt werden soll, so hemmungslos hat es zuvor noch kein bundesdeutscher Politiker gewagt.

 

ewaldeden2019-07-03

Es ist NICHT zu fassen, lest mal … am besten erst den folgenden Zeitungsartikel von heute

bravo

Bravo, Aydan Özoguz …

so wünscht sich mit Sicherheit die (überwiegende) Männerwelt des muslimischen Kulturkreises Integration. Ich höre die Mannsleut und Regierenden in den Gottesstaatspalästen und Moscheen der orientalischen Welt frenetrisch Beifall klatschen. Zumindest diejenigen, die das von der SPD angehörigen Migrationsbeauftragten der Bundesregierung als Argument für die Duldung – also den Fortbestand – eines eklatanten und die Grundlagen unserer Kultur in Frage stellenden, ja mehr noch zerstörenden Straftat, das von ihr zur Rechtfertigung angeführte Druckmittel wie Enterben und Unterhaltsentzug in der Hand haben.

Da bin ich doch in der Tat gespannt, wann in einem ersten Prozeß vor einem deutschen Gericht Täter ohne Migrationshintergrund eine Gleichbehandlung auf diesem Gebiet der Gesetzesmiß- und der Menschenverachtung einfordern. Es wird auch in unserem Lande eine erkleckliche Anzahl von Advocaten geben, die eine solch konfuse Auslegung bestehender Regeln und Gesetze (zu recht) als Diskriminierung ihrer jeweiligen Mandanten betrachten. Wenn es denn der Rückkehr zur Vernunft dienlich ist sollte es die Gesellschaft nicht stören, wenn sich auch schon mal ein „Winkeladvocat“ sich dieses Argumentes bedienen würde.

Um vielen Rechtsstreitereien dieses Genres von Anbeginn die Grundlage zu entziehen, sollte der Bundestag als Gesetzgeber doch gleich den (nicht nur sexuellen) Kindesmißbrauch legalisieren. Die Probleme der Pädophälie sowie der Kinderarbeit – um nur 2 Störfaktoren von vielen im Kinder- und Jugendschutz zu nennen – wären damit doch auf einen Schlag beseitigt. Ferner wären bei einer solchen Art von Integration Jugendämter und Strafgerichte doch immens entlastet. Ausserdem würde eine landes- ja weltweite Entlastung der schlechten Gewissen ob ihres Tun bei den industriellen Ausbeutern jeglicher Coleur damit einhergehen.

Eine solche Art von Integration haben wir uns doch alle gewünscht, Frau Aydan Özuguz.

Irgendwie kann ich mich gut darauf besinnen, dass die „Grünen“ in ihrer noch ‘grünen Zeit’ der Legalisierung der Pädophälie und anderer Hemmschuhe unserer Kultur zumindest und europaweit das Wort geredet haben. Jetzt scheint mit der Integrations Beauftragten aus ihren Reihen auch die SPD in diesen Sumpf abzudriften. Ich frage mich nur, wo die Gegenrede und die Empörung der Anständigen in Kirche, Staat und Gesellschaft unseres Landes bleibt. Sind sie alleamt nur eingeschüchtert, oder der gibt es sie schon gar nicht mehr? © ee

ewaldeden201-11-04

c1d-2019-04-5-08-53b

Meineider Karikatur

“ Vorne verpflastert man mit einer Hand, und begleitet von salbadernden Worten, die tödlichen Wunden der unschuldigen Opfer – während man hinterrücks mit offener Hand den Tätern die von ihnen georderten verderbenbringenden Waffen reicht.“

Ein leichtlippiger aber schwerwiegender Meineid –

ohne Folgen für die Meineidigen.

 

 

Keine Waffen aus deutscher Produktion für den Einsatz in Unruhe- bzw. Kriegsgebieten.

So klang es ganz hehr und so wurd’ es beschlossen von Kapitales Vertretern und von Sozigenossen. Es sagen und tun sind verschiedene Dinge, das sagt schon Figur im Herrn der Ringe.

Der Wahrheit verpflichtet – beschworen mit heiligem Eid – es ist so, als hätt’ jemand ein Märchen erdichtet, der allezeit wieder zum Lügen bereit.

 

Die zwei Gesichter einer Welt, deren Führer stets und unablässig von sich behaupten bei ihren Entscheidungen moralisch, menschlich mitfühlend und christlich zu denken und zu handeln – die jedoch bei jedem Spiel am Pokertisch der Weltenbühne die Karte „Demokratie“ und deren drohenden Verlust als fünftes Ass aus dem Ärmel zaubern.

Wie verlogen können Regierungen bzw. Parlamentarier noch sein, dass sie permanent gegen ein von ihnen selbst verhängtes Kriegswaffen-Exportverbot verstoßen?

Wer jedoch nur eine kleine Spanne Zeit in der Geschichte der Republik zurückgeht, der stolpert doch ganz schnell über vergleichbares Handeln noch amtierender bzw. sich im Ruhestand befindlicher oder bereits verblichener politischer Granden. Es gab und gibt derer  so viele Namen und Gesichter in allen Farben und Glaubensrichtungen, dass unendlich  beschriebene Seiten folgen müssten, um sie alle zu benennen.

Dem „Ehrenwort“ zum Beispiel – aus dem Munde eines Politikers in die Luft der Republik geblasen – haftet schon fast die Garantie einer Lüge an.

Und wenn dann noch aus berufenen kirchlichen Mündern die Menschen im Lande aufgefordert werden dankbar dafür zu sein, Jahrzehnte in einem Land ohne Krieg gelebt haben zu dürfen, dann fällt ein Schatten auf meine Seele, weil ich sofort daran denke und mich frage, wie es den Familien, den Müttern und Vätern, den Kindern, den Bräuten und Ehefrauen zumute sein muß, die in den militärischen Kriegseinsätzen der neueren Geschichte, bis in die Gegenwart, einen Menschen in der Uniform irgendeiner Waffengattung der Bundeswehr irgendwo auf dem Globus verloren haben. Ob sie wohl der „Friedensjubel“ gewisser „Kreuzträger“ in Herz und Seele befriedet, wenn gleichzeitig den im Jemen Krieg führenden Saudis die Erzeugnisse deutscher Waffenschmieden angedient werden? Ich vermag es mir nicht vorzustellen.

Ich vermag nur, allen Politikern, allen Amtsträgern jeglicher Glaubensrichtung, allen Lehrern und nicht zuletzt allen Schreibern und Berichtern zuzurufen, zumindest der Wahrhaftigkeit wieder die Ehre zu geben – und DAS ungeachtet ihrer persönlichen Sicht der Dinge.

DAS wäre für mein Empfinden ein effektiver und großer Beitrag zur Erlangung einer friedlichen Welt. ©ee

ewaldeden2019-06-22

c1d-2019-04-5-08-53b

Ratgeber für Schafe

 

„Schluß mit lustig“ hat ein bekannter Fernsehmann sein Buch betitelt. Viele Geldschröpfer im Lande betrachten dieses Werk mittlerweile schon als ihre Lieblingslektüre, der sie die Anregungen entnehmen, auf welche Art und Weise sie der Masse Volk noch mehr in den Hintern treten können.

Laßt die Schröpfer ins Leere treten – entzieht ihnen eure Hintern. Ändert eure Alltagsgestaltung. Werft als erstes das schlechte Gewissen über Bord, das euch als Verbraucher ständig eingeredet wird, wenn ihr etwas von dem noch nicht besitzt, was die Industrie täglich neu produziert.

Sollen sie doch mit ihren Machenschaften an euch vorbei-rauschen. Plötzlich seid ihr hinter ihnen, und könnt den Kaspern lustvoll in den Hintern treten. Es wird euch eine reine Freude sein.

Verzichtet auf den Kauf unsinniger Produkte, und lasst euch nicht einreden, ihr gefährdet damit Arbeitsplätze. Produziert wird dieser Müll ohnehin schon zum großen Teil für Hungerlöhne in Billiglohnländern.

Billiglohnländer, in die man auf des deutschen Michels Kosten umgezogen ist.

Und noch etwas – wer von den vielen Millionen Arbeitslosen hier bei uns kann wirklich ernsthaft einen Arbeitsplatz gefährden, den er schon lange nicht mehr hat, und den es für ihn auch in den meisten Fällen gar nicht mehr geben wird.

Also – fasst Mut, ihr werdet sehen, es tut euch gut.

 

Als erstes:

Geht nicht leichtgläubig jedem Bänker auf den Leim. Für jeden Cent, den die meisten von denen euch großzügig leihen, zahlt ihr ihnen am Ende ein Vielfaches zurück. Bänker haben nämlich, genau wie der berühmte Januskopf, immer zwei Gesichter. Ein freundlich gütiges, wenn sie euch bei strahlendem Sonnenschein gegen satte Leihgebühr einen Regenschirm borgen, und ein raffgierig bissiges, wenn sie bei einsetzendem Regen sofort den Schirm mit allen Mitteln von euch zurückfordern. Diese Mittel sind nicht immer sauber, und anständig schon gar nicht, glaubt mir. Und glaubt bloß nicht, ihr wäret aus dem Schneider, wenn sie euch das Regendach wieder abgetrotzt haben, weil ihr für die unnütze Leihzeit ja schließlich schon die teure Leihgebühr auf den Tresen gepackt habt.

Schietendiedel – ihr müßt ihnen den Regenschirm, den sie schon längst wieder einem anderen geliehen haben, doppelt und dreifach bezahlen. Womit sollen sie denn sonst ihre immer größer werdenden Tresore füllen, wenn nicht mit euren sauer verdienten Pinunsen.

Laßt also die Bänker ihr Geld behalten. Es soll ihnen ja niemand wegnehmen. Sollen sie doch damit die Wände in ihren Protzbauten tapezieren, oder sich auf den Edelklos ihre Hintern damit abwischen. Ganz wie es ihnen beliebt – aber gebt ihnen nicht immer noch neues hinzu. Entzieht ihnen weitestgehend den Zugriff auf eure Finanzen. Man kann nämlich immer noch Bargeld weitergeben, und auf diese Weise abzockerische Kontogebühren sparen – die übrigens oft, allzu oft von Banken und Sparkassen mit regionalem Bezug und vielgepriesener Nähe zu den Menschen im Lande in unverschämt horrender Höhe kassiert werden. Wobei die „Nähe“ gar nicht einmal übertrieben ist, denn wer seine Kunden über den Löffel barbiert, der muß ihm schon ziemlich auf die Pelle rücken

Wenn ihr konsequent darauf besteht, euer Geld nur von Hand zu Hand weiterzugeben, werdet ihr es auch loswerden. Euer Geld – und sei es auch noch so wenig – mag nämlich jeder gut leiden. Beharrlichkeit führt auch in dieser Beziehung zum Ziel, und sie wirkt obendrein auch noch ungeheuer ansteckend. Macht im Freundes- und Bekanntenkreis strikt und unverhohlen Werbung dafür. Ihr werdet sehr schnell entdecken, daß jeder, der sich diesem vernünftigen Verhalten anschließt, euch das Gefühl vermittelt, wieder einem Hai mehr in den Rachen gepinkelt zu haben. Ich kann euch aus eigener Erfahrung sagen, das ist ein tolles Erlebnis.

Jetzt ist Schluß mit lustig, das werden auch die Telefonanbieter denken, wenn ihnen ihre Festnetzanschlüsse waggonweise zurückgeschickt werden. Sie werden nämlich ganz schnell in Platznot geraten, was die Lagerkapazitäten dafür betrifft, und in arge Bedrängnis werden sie kommen, wenn ihnen dann alsbald die Spekulanten wegen sinkender Dividenden auf den Pelz rücken.

Ihr seht also, ihr habt den Knüppel in der Hand – ihr braucht ihn nur zu schwingen.

Schwingt den Knüppel auch bei den Nahrungsmittelanbietern. Verschmäht alles, was euch auf und in den Märkten zu Unzeiten an Frischprodukten aus aller Welt aufgedrängt wird. Laßt euch auch hier kein schlechtes Gewissen einreden, wenn ihr beim Händler die erst gestern in Israel oder auf den Kanaren geernteten grünen Bohnen nicht kauft.

Sagt einfach öfter nein zu frischem Sommerobst und -gemüse im Winter. Unseren Vorfahren stand es in der kalten Jahreszeit auch nicht zur Verfügung, und niemand ist wegen dieses Mangels gestorben. Sie hatten dafür aber auch nicht die lebensbedrohenden Löcher in der Erdhülle über sich.

Und unter den Folgen radioaktiver Frischhaltebestrahlung mußten sie auch nicht leiden.

Greift öfter zu Konserven, eingemachtem und eingelagertem Obst und Gemüse aus heimischem Anbau. Bedient euch dabei vielleicht neuer Rezepte nach alter Art. Ein solches Verhalten schont euren Geldbeutel. Einmal, weil die Ware im Einkauf weniger kostet, und zum zweiten müßt ihr sie nicht kühlen. Das heißt, ihr müßt weniger teure Kühlmöbel kaufen, und verbraucht dadurch logischerweise auch weniger Strom.

Und wieder wird euch das Gefühl beglücken, einem Hai in den Rachen gepinkelt zu haben. Zuerst spürt der Energielieferant euer geändertes Verhalten, und zwar durch den sinkenden Stromverbrauch in eurem Haushalt. Energielieferant hat er übrigens nur an die Fassade seiner Behausung geschrieben, um seine Beute anzulocken. Im Schatten, hinter den bunten Reklameleuchten, frisst er dann erbarmungslos alles auf, was in seine Reichweite kommt.

Anschließend kommt der Kühlschrankhersteller ins schwitzen, weil er seine Produkte in Deutschland nicht mehr verkaufen kann. Mag er sie im Massennarkosemittel Flimmerkiste auch noch so positiv bewerben lassen. Glaubte er doch, mit der Produktionsverlagerung in die Wüste Gobi, endlich den Stein der Weisen gefunden zu haben.

Übrigens – Flimmerkiste. Stellt das Ding einfach mal ab, und lasst es vor sich hindunkeln. fangt selber wieder an zu denken. Ihr werdet ganz schnell feststellen, ihr könnt es – und zwar sehr gut. Ihr werdet dann vielleicht sogar so gut denken, daß ihr den Entschluss fasst, aus dem Fernsehverein auszutreten. Dann habt ihr schon wieder etwas gespart, nämlich den monatlichen Zwangsbeitrag für den Schrott aus der Rieselkiste.

Die vorgekauten Weltbilder von den aufgepeppten Frontfiguren der Medienmacher schmecken nämlich mittlerweile wie ausgelutschter Kaugummi. Daran ändert auch die täglich neu aufgeschmierte bunte Zuckerglasur nichts. Spuckt die zähe Masse einfach in die Gosse, und ihr werdet ganz schnell sehen, sie unterscheidet sich nicht im Geringsten von dem Schmutz, der sich bereits dort im Rinnstein tummelt.

Der Chic der Pariser Klamotten, und der Glanz der italienischen Treter, in denen sie daherkommen, der wird da unten ganz schnell verblassen.

Wenn ihr euch entschließt, euch den wesentlichen Dingen des Lebens zuzuwenden, werdet ihr auch im Handumdrehen wieder besser sehen können. Durch das bessere Gucken werdet ihr auch nicht mehr so leicht in die hinterfotzigen Fallen der Konsumtreiber stolpern, um anschließend, von den skrupellosen Geldjägern in den weißen Westen, kaltblütig abgeknallt zu werden.

Klingelt z.B. ein Vertreter an eurer Tür, und begehrt Einlaß, um euch irgendwelche Ware anzudrehen, dann verwehrt ihm das hereinkommen. Der erste Schritt in eine Wohnung ist in der Verkaufsstrategie der meisten Artikelhändler nämlich so bedeutsam und oft so folgenreich, wie der Griff eines Jünglings in den Schlüpfer einer Jungfrau.

Sind die Gehirnwäscheakrobaten nämlich erst einmal in eurer Wohnung, werdet ihr sie nicht so schnell wieder los. Sie verstehen es aus dem Effeff, euch Bedürfnisse einzureden, die ihr in Wirklichkeit gar nicht habt. Das ganze Getue zielt oft wiederum auf euer Schamgefühl oder euer schlechtes Gewissen.

Es klingt dann häufig so oder so ähnlich: „Liebe Frau, wie stehen Sie denn gegenüber den Freunden und Nachbarn da, die dieses wunderschöne Gerät schon besitzen“ – oder: „Lieber Mann, gönnen Sie ihrer Frau doch auch einmal etwas Gutes.“

Das sind stets wiederkehrende Verkaufsargumente der Profis an der Haustür.

Pfeift da was drauf. Eure Nachbarn und Freunde haben das meiste Geklüngel – wenn sie es denn schon haben – auf eben den gleichen Schmus hin gekauft.

Die Verkäufer werden von ihren Bossen permanent auf diese Leier getrimmt. Es ist ihr Metier, den Menschen etwas unentbehrlich zu machen, was diese im Grunde gar nicht benötigen.

Denn seid mal ehrlich – wie viel Krempel hortet ihr in eurer Wohnung oder eurem Haus, den ihr nach dem Kauf noch nie ernsthaft gebraucht habt? Erspart euch den andauernden Ärger über eure eigene Schwachheit. Sagt einfach öfter ganz einfach Nein, wenn euch mal wieder jemand zu belatschern versucht, und seid mehr als spitzohrig, wenn es denn über die großzügige Tour geschieht. Als Eingangsklassiker gilt noch immer die Frage: „ Dürfen wir ihnen etwas schenken?“

Es soll gegen die ehrlichen im Heer der Handelsvertreter in unserem Lande hier absolut kein Vorurteil aufgebaut werden. Etwa nach der Art: Was bist du für ein Böser, oder so ähnlich.

Es wird ja schließlich kein Mensch, den sie aufsuchen, gezwungen, ihren Schiet zu kaufen. Jeder tut eben was er kann, und sieht zu, wie er am besten über die Runden kommt. Aber, bitteschön, wenn diese Herrschaften schon fahren wollen, dann müßt ihr ihnen an der Tankstelle doch nicht auch noch den überteuren Sprit für ihre Touren bezahlen.

Die Krönung der Blutsaugerei ist die Ausbeutung durch die sogenannte Versicherungswirtschaft.

Ich sage sogenannte Versicherungswirtschaft aus einem einfachen Grund.

Die wirtschaftsrelevanten Gruppen in unserem Land sind alle miteinander verflochten. Leute, die sich näher mit der Materie beschäftigen, die reden sogar von Filz. Man benötigt nämlich keine Lupe mehr, um die Querverbindungen zwischen Versicherungsgesellschaften, Bankkonzernen, Politik und Wissenschaft zu erkennen. Die Fäden zwischen diesen Blöcken sind mit der Zeit zu dicken und haltbaren Stricken geworden – man könnte theoretisch den Mond damit an der Erde festbinden.

Ich mache euch einen einfachen Vorschlag:

Nehmt doch mal den Karton mit euren Versicherungspolicen, schüttet den Inhalt auf euren Küchentisch, und grabbelt darin herum. Die meisten von euch werden sich plötzlich wieder wie die Kinder fühlen, weil ihnen der Haufen da auf dem Tisch letztlich vorkommt, wie der Inhalt einer Wundertüte vom Kiosk an der Ecke. Der größte Teil davon ist nämlich, wie in den Wundertüten auch, wertloser Tand. Es ist Schund, den man euch aufgedrängt hat, und für dessen Aufbewahrung ihr Monat für Monat auch noch teure Gebühren an die Eigentümer entrichten müßt.

Versicherungsprämien nennen die Brüder vornehm den Zwangssold, weil ihr ihnen durch eure Unterschrift unter einen Vertrag zugesichert habt, sie gut zu ernähren.

Wenn ihr das erkannt habt, dann fasst den Stier bei den Hörnern, und legt ihn aufs Kreuz. Damit will ich sagen, entledigt euch aller Versicherungen, die man euch nicht von Gesetzeswegen aufgeholzt hat. Zieht einmal für euch Bilanz. Stellt eurem Vorteil den Profit der anderen Seite gegenüber. Setzt euch aber vorher gut hin, sonst fallt ihr beim Ergebnis mit Sicherheit auf den Hintern.

Nach diesem Kampf mit der Horde halbwilder Hyänen, werft mal ein Auge auf eure Alterssicherung. Gönnt diesem ganzen Wirrwarr ruhig etwas mehr Aufmerksamkeit. Gerade auf diesem Gebiet toben sich die Wilderer zurzeit richtig aus. Nirgendwo anders machen sie im Moment reichere Beute.

Die Killer gehen mit ganz simplen Schritten vor. Sie brauchen sich nicht einmal zu verkleiden. Der Wildwuchs Demokratie garantiert ihnen die Deckung, und hält ihnen den Rücken frei, auf ihrem Kriegs- und Beutezug.

Ich will ihr Vorgehen einmal das „Prinzip Fata Morgana“ nennen. „Schreckgespenster an die Wand malen“ wäre vielleicht noch passender. Jedenfalls läuft alles nach einem genauen Plan.

Eure gewählten Volksvertreter werden in Schritt eins von den Geldbossen mit fetten Brocken geködert. Dabei ist es schnurzpiepegal, ob sie in den Sabbelbuden von Parlamenten auf den Oppositionsbänken hocken, oder ob sie sich vorübergehend in den Regierungssesseln räkeln. Haben die Mandatsträger sich nach einer Anfütterungsphase an die Köder gewöhnt, und verlangen energisch nach mehr Leckerli, dann werden sie nach Punkt zwei des Spielplans von ihren Futtermeistern aufgefordert, dafür vorher der Schafherde Volk Zukunftsangst einzuflößen.

Zuerst jagt man den friedlich grasenden Tieren – das heißt euch – einen gehörigen Schrecken ein. Man läßt ganz einfach in der Ferne den hungrigen Tiger Globalisierung brüllen, oder dessen Halbbruder Terrorgefahr seine Fahne schwenken. Die Schafe Mensch zucken daraufhin zusammen, und versuchen sich zu verstecken. Nur – Verstecke gibt es fast keine mehr, weil die Bulldozer der Konzerne die Schutz bietende Landschaft schon weitestgehend platt gemacht haben. Jeder Deckungsmöglichkeit beraubt, rennt die Herde dann verstört, in einem wilden Durcheinander, hin und her.

Erschöpfung, Gleichgültigkeit, und Resignation lähmt alsbald die älteren Tiere.

Nach Punkt drei des Planes werden anschließend den jüngeren, kräftigeren Schafen der Herde verheißungsvolle Andeutungen gemacht. Man verspricht ihnen ein gelobtes Land in der Ferne. Sie – die Jungen – würden es aber nur ohne den Ballast der alten Tiere erreichen. Die älteren Tiere wären auf der kargen Weide, über die der Weg ins gelobte Land führt, nur lästige, unnütze Fresser. Letzte Hemmungen bei den Jüngeren, die alten zu überrennen, fegt man beiseite, indem allen gemeinsam die Futterrationen radikal gekürzt werden. Mit der Prophezeiung, wenn ihr die Alten erst einmal weggeputzt habt, dann geht es euch auch wieder besser, hetzt man schließlich jung gegen alt, hetzt Kinder gegen Eltern. Und siehe da, sie lassen sich hetzen. Die Anstifter wissen um den Erfolg ihrer Bemühungen, weil ja alles nach erprobtem Rezept geschieht.

Mein Rat: Werdet ruhig mal aufmüpfig, wenn euch einer was von notwendiger privater Altersvorsorge erzählt. Auch – oder gerade besonders – wenn es vielleicht ein Gewerk-schaftskollege, Parteigenosse oder der nette Nachbar aus dem Viertel ist.

Die treuen, fast möchte ich sagen dämlichen, kleinen Mitläufer wissen nämlich oft gar nicht, daß sie kräftig mithelfen, euch das Fell über die Ohren zu ziehen und zu bescheißen. Die Partei- oder Gewerkschaftsbosse benutzen sie im Auftrag der Finanzbosse und Wirtschaftsmanager, um euch – die Kühe – kräftig zu melken.

Indem sie euch die Vorzüge der verschiedenen privaten Rentenmodelle verklickern, geben sie nur den Mist weiter, den man ihnen von oben ins Gehirn geschissen hat.

Gewerkschaften und Parteien kassieren nämlich für jedes Opfer, das ihre Untervasallen den Konzernen in die Fänge treiben, einen kräftigen Blutzoll. Diese Information hat man den Werbern natürlich nicht mit auf den Weg gegeben. Es braucht ja nicht unbedingt jeder zu wissen, daß man seinen eigenen Mitgliedern in den Hintern tritt. Wenn diese es dann selber spüren, haben sie den Tritt ja schon verpaßt bekommen.

Auf über 700 MILLIARDEN €uro (inkl. Verzinsung) belief sich nämlich Ende 2002 schon der Betrag, den die Bundesrepublik Deutschland den solidaren Rentenkassen (LVA / BfA u.a. ) bis dahin schuldete.

Wohlgemerkt: SCHULDETE !

 

Hier ist der Beweis:

(Wegen des besseren Verständnisses sind die D-Mark Beträge von vor 2002 von den Verfassern der Tabelle in €uro umgerechnet worden)

 

Von www.bohrwurm.net 26419 Sillenstede Juli 2004

Günter E. Völker

 

Die Teufelstabelle

Rentenkassen-Ausplünderung-

1957 bis 2002 –

 

 

Auszugsweise entnommen aus:

Informationsschrift für Arbeitnehmer zur Rentenpolitik

(März 2004)

 

Verfasser: Herausgeber und Druck:

Otto W. Teufel Aktion Demokratische

                     Gemeinschaft e.V.

  82223 Eichenau

  Starenweg 4 Tel. (089) 46 20 13 63

  e-mail: info@adg-ev.de

  www.adg-ev.de

  www.forum-renten.de

Quellen:

1)    Bundestagsdrucksache 1659 vom 08.09.1955

2)    BfA – Die Angestelltenversicherung, Heft 1/1956: Drohende Enteignung der RM-Rücklagen statt ihrer Aufwertung

3)    BfA – Die Angestelltenversicherung, Heft 11/1956: Die Vermögensanlagen der Angestelltenversicherung

4) BfA – Die Angestelltenversicherung, Heft 4/1965: Die

  Rentenversicherung und die

 Milliarden

5)    VDR – Gutachten Juni 1987: Zur langfristigen Entwicklung der gesetzlichen Rentenversicherung

6)    U. Rehfeld (VDR)und H.Luckert (VDR) in Deutsche Rentenversicherung, Heft 1-2/1989: Die versicherungsfremden Leistungen der Rentenversicherung

7)    BfA – Sozialversicherungsabkommen,

  Ausgabe 2/1994 (Broschüre)

8)    VDR – Professor Dr. Franz Ruland am 21.11.1994 in Würzburg: Die versicherungsfremden Leistungen in der gesetzlichen Renten-versicherung

9)    SPD – Fraktion vom 28.02.1996: Versicherungsfremde Leistungen in der Sozialversicherung: Gerechter finanzieren – Arbeitskosten senken – Beschäftigung schaffen

  Ebenso: Anlage zur sozialpolitischen Korrespondenz der SPD Nr. 14 vom 12.04.1996

10)    VDR – Fakten und Argumente, Heft 5, 01/1997:

  Versicherungsfremde Leistungen – sachgerecht finanzieren

11)   VDR – Jahresbericht 2000: Die deutsche Rentenversicherung

12)   FAZ vom 11.06.2001: Prof. Dr. Hans-Jürgen Papier: Die Renten-versicherung vor dem Grundgesetz

13)   BMGS Statistisches Taschenbuch 2003, Juni 2003

14)   VDR – Rentenversicherung in Zeitreihen, Juli 2003

 

(Erläuterung G.E.Völker: weitere Nachweise in o.a. Informationsschrift in www.forum-renten.de)

-2-

Versicherungsfremde Leistungen

in der Arbeiter- und Angestelltenrentenversicherung seit 1957, die nicht durch Bundesmittel gedeckt sind.

Quellen: VDR, BMA, BMF, BfA – Die Ang.Versicherung

 

Und hier sind die Zahlen, die euch die Zornesröte ins Gesicht treiben werden:

 

Jahr

Gezahlte

Renten

Bundesmittel

Versich.-

fremde

Leistungen

Transfer-

leistungen.

ungedeckt

in €uro

Jahr

Mio €uro

Mio €uro

in %

Mio €uro

Mio €uro

pro Jahr

akkum.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1957

5.462

1.744

31,9%

1.744

 

0

0

1958

6.242

1.848

29,6%

1.873

 

25

25

1959

6.748

1.849

27,4%

2.024

 

175

200

1960

7.287

1.960

26,9%

2.186

 

226

426

1961

7.921

2.096

26,5%

2.376

 

280

706

1962

8.582

2.202

25,7%

2.575

 

373

1.079

1963

9.249

2.347

25,4%

2.775

 

428

1.507

1964

10.275

2.540

24,7%

3.083

 

543

2.050

1965

11.524

3.008

26,1%

3.457

 

449

2.499

1966

12.914

3.249

25,2%

3.874

 

625

3.124

1967

14.583

3.511

24,1%

4.375

 

864

3.988

1968

16.151

3.429

21,2%

4.845

 

1.416

5.404

1969

18.037

3.567

19,8%

5.411

 

1.844

7.248

1970

19.630

3.660

18,6%

5.889

 

2.229

9.477

1971

21.222

3.929

18,5%

6.367

 

2.438

11.915

1972

24.143

4.965

20,6%

7.243

 

2.278

14.193

1973

28.249

4.251

15,0%

8.475

 

4.224

18.417

1974

32.853

6.149

18,7%

9.856

 

3.707

22.124

1975

37.238

6.831

18,3%

11.171

 

4.340

26.464

1976

42.432

7.582

17,9%

12.730

 

5.148

31.612

1977

47.632

8.337

17,5%

14.290

 

5.953

37.565

1978

50.616

9.041

17,9%

15.185

 

6.144

43.709

1979

53.070

9.603

18,1%

15.921

 

6.318

50.027

1980

55.921

11.109

19,9%

16777

 

5.668

55.695

1981

58.828

9.594

16,3%

17.648

 

8.054

63.749

1982

62.749

11.352

18,1%

18.825

 

7.473

71.222

1983

65.327

11.446

17,5%

19.598

 

8.152

79.374

1984

69.188

12.396

17,9%

20.756

 

8.360

87.734

1985

72.096

12.853

17,8%

21.629

 

8.776

96.510

1986

74.770

13.251

17,7%

22.431

 

9.180

105.690

1987

78.256

13.671

17,5%

23.477

 

9.806

115.496

1988

81.983

14.118

17,2%

24.595

 

10.477

125.973

1989

85.848

14.573

17,0%

25.754

 

11.181

137.154

1990

89.923

15.184

16,9%

26.977

 

11.793

148.947

1991

108.942

19.624

18,0%

32.683

 

13.059

162.006

1992

121.102

23.747

19,6%

36.330

2.352

14.935

176.941

1993

130.731

25.365

19,4%

39.219

4.039

17.893

194.834

1994

141.644

29.868

21,1%

42.493

5.471

18.096

212.930

1995

151.004

30.447

20,2%

52.275

8.130

29.958

242.888

1996

157.005

32.316

20,6%

53.853

9.663

31.200

274.088

1997

162.397

35.224

21,7%

55.702

9.101

29.579

303.667

1998

168.001

42.083

25,0%

57.625

9.766

25.308

328.975

1999

171.775

49.487

28,8%

58.919

8.590

18.022

346.997

2000

177.758

55.086

31,0%

60.971

11.248

17.133

364.130

2001

183.349

58523

31,9%

61.355

12.322

15.154

379.284

2002 *)

189.900

61.702

32,5%

61.355

13.600

13.253

392.537

*)

vorläufig

 

 

 

 

 

 

Insgesamt also bis Ende 2002: 392,5 Milliarden €uro

 

Erläuterung Günter E. Völker: somit aus der Rentenkasse herausgeplündert rund 393 Mrd. € = 765 Milliarden DM

 

 

Das ganze ist ein Märchen, wird so mancher von euch jetzt sagen. Ich kann es denjenigen nicht einmal verübeln.

Die Teufelstabelle liest sich in der Tat wie ein Märchen – wie ein Greuelmärchen allerdings.

Das ist sie aber nicht. Sie ist kein Märchen – grauenvoll ist sie allerdings schon.

Alle Zahlen sind belegt, und hieb- und stichfest nachzuschlagen.

Trotz dieser Tatsache trauen sich die verantwortlichen Politiker, die Wirtschaftsbosse, und nicht zuletzt viele bestellte „Wissen-schaftler“ – a la Raffelhüschen und Konsorten – immer noch und immer wieder – von untragbaren „Zuschüssen“ aus der Bundeskasse für die Rentenversicherungen zu schwafeln.

Ohne den staatlichen „Rentenklau“ gäbe es auch keine „Rentenprobleme“ in Deutschland.

Übrigens, kennt ihr einen Politiker, der für den Bockmist den er – wo auch immer – angerichtet hat, jemals zur Verantwortung gezogen worden ist?

Soviel zu verantwortlichen Mandatsträgern in unserem Lande.

 

  Jetzt möchte ich kurz ein „dunstiges“ Thema anschneiden.

Das leidige Thema „Rauchen“. Auch hierbei möchte ich niemanden in die Ecke stellen. Etwa nach dem Motto: Pfui, ihr Raucher – schämt euch eures Lasters.

Grundsätzlich bin ich nämlich der Meinung, wer alt genug ist, der sollte selber entscheiden, ob er in der „Raucher“ – oder in der „Nichtraucherabteilung“ des Lebens Platz nimmt.

Im Raucherabteil ist es häufiger um einiges gemütlicher, weil die Menschen sich dort näher sind. Diese positive Seite des Rauchgenusses wird leider fast immer verschwiegen.

Die möglichen schädlichen Auswirkungen von Nikotin und Teer im inhalierten Tabakrauch sind unbestritten.

Wer immer wieder konsequent darauf hinweist, macht nichts Falsches, und wer Kindern und Jugendlichen das Rauchen verwehrt, sollte in seinem Bemühen mit allen Mitteln unterstützt werden. Nur, da hapert es leider allzu häufig. Vermutlich mit Absicht, denn der Einstieg ins „Langzeit-rauchen“ geschieht in jungen Lebensjahren.

Schulleiter, Lehrer und Hausmeister könnten ganz gewiß Lieder davon singen.

Würde man also konsequent Kinder- und Jugendrauchen verhindern, versagte man sich gleichzeitig für die Zukunft horrende Staatseinnahmen. 14 Milliarden €uro reine Tabak-steuer sind es zurzeit im Jahr (Aktuell liegt der Betrag schon um einiges höher). Eine solche Summe darf man ja wohl ungestraft als horrend bezeichnen.

Das ist aber eine Misere für sich.

Ich möchte jetzt nur bitten, euch einmal ein paar Gedanken über die „Risiken oder Nebenwirkungen“ des Nichtrauchens für unsere Gesellschaft zu machen. Die Gesetzesmacher mit den ständig erhobenen Zeigefingern scheinen da nämlich ganz einfach drüber wegzusehen. In den Parlamenten kann ja wohl niemand zu doof sein, um das nicht zu wissen. Wie dem auch sei – auf jeden Fall ist es in den erlauchten Kreisen überhaupt kein Thema.

Stellt euch einmal vor, alle „Schmöker“ würden plötzlich zu Gesundheitsaposteln, und über Nacht das „Qualmen“ einstellen. Wie viele Öfen würden dann wohl im Lande ausgehen, und die dazugehörigen Schornsteine nicht mehr rauchen? Wie viele Lichter würden erlöschen, und Dunkelheit verbreiten? Und vor allem – zu welchem Konkursrichter müßte der Finanzminister pilgern, um die Pleite des Staates anzumelden? (Unter den €uro-Rettungs-Schirm zu flüchten ginge für Deutschland im Pleitefall ja auch nicht, weil der deutsche Bürger ja den Rettungsschirm hochhält) Von den in einem solchen Fall zusätzlichen Arbeitslosen will ich gar nicht reden. Menschen ohne Arbeitsplatz zählen in unserem Lande ja eh nicht mehr.

 Sagt da jemand das wären doch alles Hirngespinste? Mitnichten, lieber Spötter. Ein Schreckgespenst ist es, von dem wir alle bedroht werden.

Mensch sollte sich dagegen wehren. Wenn nämlich ein Lebe-wesen nur gehörig genug in die Ecke gedrängt wird, ist es zu unglaublicher Abwehr fähig. Ob es sich um Zwei- oder Vierbeiner handelt, das ist dabei völlig wurscht.

 ©ee