Inventur der Gedanken Teil 3

Unverhältnismäßig verhältnismäßig …

Eine Reihe von Provinzfürsten, als Dirigenten von relativ unbedeutenden regionalen und kommunalen Randorchestern, sahen durch Corona die Chance für sich gekommen nach dem Gold der presseöffentlichen Sterne zu greifen. Sozusagen aus dem diffusen Licht der Randnotizen, zumindest für einen Atemzug lang, im gleißenden Licht der Bühnenscheinwerfer zu stehen.

Für jede unsinnige Äußerung wurde flugs ein passendes Kostüm aus einem zumeist eher begrenztem Fundus geangelt. Der bevorzugte Stoff dafür ist an vorderster Stelle die “unantastbare Menschliche Würde“, so wie es in Artikel 1 des GrundG steht.

Es ist schon erstaunlich, wie aus einem so begrenzt zur Verfügung stehenden Stoff so viele Kostüme gefertigt werden können.

Ein Grund dafür ist sicherlich auch der Umstand, dass die Augen der meisten Bürger unseres Landes mit ihrer Kenntnis über den Art. 1 – den mit der Unverletzbarkeit der Menschenwürde – nicht hinauskommen.

Das im gesamten Gesetzeswerk auch reichlich Bedeutsames und Schwergewichtiges über die Verhältnismäßigkeit einer staatlichen Handlung oder auch jeder ordnungspolizeilichen Verfügung als Begründung für einen eklatanten Eingriff in die Rechte jedes Einzelnen zu finden ist, ist offenbar dem jeweils betroffenen Personenkreis nicht geläufig.

Folglich nutzen immer wieder kleinkopferte Regionalverwalter die willkommene Gelegenheit um sich großzutun. Und alles unter dem Deckmantel der „unverletzbaren Menschenwürde“.

Dass dabei mit Füßen in viel zu großen Stiefeln die Würde und das Recht auf persönliche Freiheit, das Recht auf körperliche und seelische Unversehrtheit von Millionen von Bürgern – von zumeist älteren Bewohnern – in Senioren- bzw. Pflegeinrichtungen und Kliniken rücksichtslos zertreten, wird scheint von den Initiatoren und den dafür politisch Verantwortlichen niemand sonderlich zu berühren. Zunehmend macht sich unter diesen unseren Mitbürgern das Gefühl breit, von staatlicher Seite einfach weggesperrt zu sein.

Unzählige Male habe ich aus dem Munde von Betroffenen den Satz: „Ich wollt‘ ich wäre tot“ gehört. Und das war von denjenigen nicht einfach so dahergesagt.

Also, ihr Landräte, Bürgermeister und Volksvertreter an vorderster Front – besinnt euch eurer Pflicht und gewährt bei allen euren Überlegungen und Maßnahmen der Verhältnismäßigkeit wieder und immer den ihr zustehenden Rang. Denn auch da gilt die unantastbare Menschenwürde, sowie das Recht jedes Einzelnen auf diesen ehernen Grundsatz.©ee

ewaldeden2020-07-19

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Die ewig Folgsamen …

Ein Volk steht auf – eilt zu den Fahnen,
weil es Welt zu retten gilt –
kopiert die Fehler seiner Ahnen,
hebt Bösewicht auf’s Ehrenschild.

Es bläst im Land die Schmiedefeuer
hell an zu Waffenschmiedens Macht –
wird wieder Weltens Ungeheuer,
weil Panzer rollt und Bombe kracht.

Und hinter diesem Kriegsgetöse
steht Onkel Sam mit steifem Hut –
befeuert vehement das Böse,
vergießet vieler Völker Blut.

Der Deutschen Volk will es nicht sehen,
weil Mehrheit vor Gefolgschaft blind –
so wird’s erneut im Regen stehen,
ausgesetzt des Islams Wind.

Es sei man reißet sich die Klappen
der Scheu vor Amis scheinbar Größe –
zerstampft sie wie gebrauchte Pappen
und zeigt der Welt der Täter Blöße.

©ee

ewaldeden2016-04-02

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„Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es“.

Anscheinend des Erzengel Gabriels Lieblingszitat,
bevor er seine ach so mo
deraten Honorare einsackte:

Die aus dem Inner‘n heraus zerstörte EsPeDe
ist für viele Menschen nur noch Graus –
bereitet vielen Schmerz und Weh
die einst in Krieges Sturmestagen
den blutigen Schnee mußten ertragen
.

Wo bleibt der Schrei gequälter Massen –
wann treibt die Wut sie auf die Strassen –
wann wird der Sumpf trockengelegt –
wann die Verräter weggefegt?

Wann wird bewegt der eisern Besen –
um zusammen zu kehr‘n den Haufen Unrat,
daß endlich kann Partei genesen
ob dann der echten guten Tat
.

©ee

ewaldeden2020-07-02

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Das böse Erbe von Schröders Gerd …

Mich fasst ein endloses Erbrechen,
wenn ich den Heil so höre sprechen.
Er nennt die Untat zwar beim Namen –
bezeichnet auch der Untat Samen,
nennt aber nicht der Täter Schar,
die der Hölle Brut hat freigesetzt
und damit die Moral zerfetzt.

Das grauslich Werk von Schröders Gerd
hat die SPD zerstört.
Mit seinen führend‘ Mitgenossen
mit Peter Hartz und Clement‘s Wolf,
mit Steinesbrück und Steinesmeier,
mit Gabriel und Olaf Scholz
hat er dem Volke in die Knie geschossen
und war darauf noch bannig stolz.

Beck und Münte assistierten –
sie reichten ihm das Messer gar,
als die Schreckenstaten so passierten
war‘n sie für Basta Schröder da.
Das Kapital triumphirierte –
griff die Gelegenheit beim Schopfe –
schlug ab der Menschlichkeiten Kopfe.

Ob Clement’s Wolfgang, ob Müntes Franz
beide standen voll und ganz
inmitten Basta Schröders Schande
als er zerstörte uns’re Lande

Und heut‘ stell sie sich grad so hin,
als geschah es gegen ihren Sinn –
als wär‘n die Unschuld sie vom Lande
und andre sei‘n die schuldig‘ Bande.

©ee

ewaldeden2020-06-18

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Mit „Wumms“,

so klingt es leer,
so klingt es hohl,
so wie die „Älebätsch“ gedroht
vor vielen Wochen

der Jünger Schar des Pfälzers Kohl –
und nicht dass ich es noch vergesse,
sollt‘s auch noch geben was in die Fresse –
die kurz darauf kam angekrochen
wahrscheins zu ihrem eig‘nen Wohl.

Ein Hanseat, stark unterkühlt in seinem Wesen
schmallippig, irgendwie unnahbar
stets darauf erpicht gewesen
eine schwarze Null zu halten –
gleich auch wie die Lage war.

Doch plötzlich kam in ihn Bewegung
er schüttelt‘ aus den Ärmeln Geld –
es flattern viele Milliarden,
sie regnen nieder auf das Feld
sie soll‘n der Wirtschaft Rettung sein.

Sie nässen Kapitales Acker –
der ohnehin noch gut bestellt.
Er rühmt sich doll,
weil er so wacker
sorgt, dass Geld vom Himmel
fällt.

Den Acker mit der magern Krume
der dürstend lechzt
nach jedem Tropfen
bekommt nichts für die vertrocknend‘ Blume –
gewässert bloß der Reichen Hopfen.

All die, die hilflos zahlen müssen,
ob „Soli“ oder sonst ‘ne Steuer
die per Gesetz dazu gezwungen
erbeutet schnell der Pleitegeier,
reißt rücksichtslos sie von den Füßen.

©ee

Andrea Nahles und der Scholz …

da paart sich dörflich Eifels Schnodder
mit kühlem nordesdeutschem Stolz –


da paart sich „Älebäätsch“ und „Fresse“
mit gefühllos kalter Hansepresse

und wird zu übelriechend‘ Modder.

Da hält ein SPD Philister
als bundesdeutsch‘ Finanzminister
seine schützend Postens Hände
über Eifels wüchsig‘ Lende –

und aller Welt wird klipp und klar
dass Genossens Filz seit jeher war.
Durch auswechseln von bunten Bändern
wird künftig sich trotzdem nichts ändern.© ee

ewaldeden-2020-19-05

Kopflose Welt …

Ein Wettlauf der Gefälligkeiten …
mutiert zum Marathon der Idiotie –
Welt scheint der Welt jetzt zu entgleiten,
weiß nur nicht wann – weiß nur nicht wie.

Mensch stellt sich dar als „Hinternkriecher“,
statt hoch hinaus nun tief hinein –
sinkt unter aller Weltens Viecher,
wahrt nicht ‘mal mehr den kleinsten Schein.

Glaubt schon er hätt‘ den Sieg errungen,
stellt sich in Positur voll Protz –
dabei ist ‘s ihm nicht gelungen,
von der Nas‘ zu wischen sich den Rotz.

Spürt nichtmal mehr auf seiner Backe
die Rückständ‘ seiner „Kriecherei“ –
genießt die Spuren fremder Kacke
und dünkt sich dabei auch noch frei.

© ee

Bild von Kor_el_ya auf Pixabay thanks

Das Hüh und Hott im Coronastall …

Ich hatte über Jahre in NRW im Zentrum eines schon ein wenig größeren „Pferdebetriebes“ meine alltägliche Alltagsmitte. Alltäglich deshalb, weil es keine wirklichen Ruhetage gab.

Die mehr als 200 zum Betrieb gehörenden Vierbeiner hatten Sonn- und Feiertags das gleiche Futterbedürfen und stellten den gleichen Pflegeanspruch wie an allen anderen Tagen und Nächten der Woche. Ob nun mit oder ohne Beritt.

Wenn da im Betriebsablauf nicht eisern darauf geachtet worden wäre, dass kein Hüh von kompetenter Seite gleich darauf von einem Hott aus einem vermeintlich es besser wissendem Munde wieder flachgelegt wurde, dann hätte das Ganze doch nur noch wie ein kopfloser Hühnerhaufen gewirkt, in dem gerade ein Fuchs am Wüten sei.

Als ein solches Bild präsentiert sich Deutschland, seitdem die politische Führungsebene das mittlerweile in (fast) aller Munde sich heimisch fühlende Corona Virus zur „allgemeinen Kenntnisnahme“ freigegeben hat. Auf allen politschen bzw. wirtschaftlichen Ebenen von Oben bis Unten toben sich mit zunehmendem Eifer die oftmals total gegenläufigen „Experten“ Meinungen aus.

Ohne Zweifel sind bei einer bereits im Lande und weltweit wütenden Katastrophe von den Führungen auf allen Ebenen Entscheidungen gefordert, die von den Führungsriegen und bei (allen) Bürgern Verzicht auf im täglichen Leben gewohntes und auch wohl als unverzichtbar gehaltene Konsumverhalten nach sich zieht, das angeordnet und wenn nötig auch überwacht werden sollte. DAS aber dann bitte in der richtigen Rang- und Reihenfolge – und nicht so wie es aus sich berufen fühlenden Medien- und Politmündern von der notwenigen Disziplinierung der Bürger vermehrt zu lesen und zu hören ist.

Es hinterläßt den fatalen Eindruck von einer sich anbahnenden Diktatur. Das auf dem Kopf stehende Bild sollte ganz schnell wieder in die richtige Lage gebracht werden, denn nicht die führende Schicht sollte den Bürger als Souverän zurechtstutzen dürfen, sondern andersherum sollte der Souverän wieder für Ordnung in den führenden Köpfen der Gesellschaft sorgen, damit unser Land nicht mehr wie ein Hühnerhof mit lauter kopflosen Hühnern und Hähnen empfunden wird.

ewaldeden2020-04-12

Bild von Ирина Ирина auf Pixabay

Pandemie, oder was oder wie …?

Corona-Virus Schreckgespenst
ist es nur des Machtspiels Bluff,1
oder Teil des Volksbesuff ?

Will wer seine Macht beweisen,
oder ist es Ohnmacht zum Vergreisen?
Sicherheit ward vorgegaukelt –
Volk von Politik verschaukelt.

Die Frage ist wer dran verdient
und wer im Hintergrund feist grient.
Oder zeugt Ministers ‘rumgelalle
vom tiefen Steck in Chinas Falle?

Es scheint wie Satans Ebenbild –
macht schwach Charakter teufelswild.
Drum bleibt gelassen liebe Leute
und werdet nicht zu Paniks Beute.

© ee

Clans ins Deutschland
als wuchernde kriminelle Familienverbünde.…

Sie schreiten zur Tat
wie in rechtsfreien Räumen
und sind in der Tat
von Rechtsfrei am träumen.

Sie erpressen die Menschen,
sie morden und stehlen –
und nicht der kleinste Versuch
ihr Tun zu verhehlen.

Die bestehende Ordnung
ist ihnen völlig egal,
und Staat weicht zurück
vor ihrer wachsenden Zahl.

Forciert wird das Spiel
durch emsig Gebären –
wann besinnt Staat sich
sich dagegen zu wehren?

Denn wenn er weiter verzichtet
auf seine Macht,
bleibt am End‘ nur zu
sagen

schlaf weiter, gut‘ Nacht.…

©ee

Bodo Ramelow‘s

Anflug von Größe.… oder der rote

„Rettungsring“

der die CDU vor dem Absaufen bewahren könnte.

Da wirft doch tatsächlich ein Parteigänger der von den Christdemokraten als „Parias“, als Gruppe der „Unberührbaren“, ja als

„Aussätzige“

eingestuften, benannten – und seit 3 Jahrzehnten auch so behandelten Mitglieder der „Linken“ – der Thüringer CDU, deren Funktionären die übelriechende Flüssigkeit im Becken, in das sie ohne Not hinein gesprungen sind, und ihnen mittlerweile bis zur Oberkante Unterlippe steht, ein Rettungsseil zu, an dem sie sich, wenn sie es wahrzunehmen noch in der Lage sind, aus dem von ihnen selber angerichteten Sumpf ziehen können.

Da wirft ein so geschmähter, in seinem Bundesland durchaus beliebter, weil während seiner Amtszeit als Regierungschef in Teilen erfolgreicher Linker, den Politikern einer konkurrierenden Partei einen Knoten-Tampen ins Haifisch-Becken, in das sie sich mit einer unglaublichen Arroganz und Borniertheit, mit einer fast nicht zu toppenden Selbstüberschätzung ihrer Führungscliquen selber gestürzt hat.

Ich erinnere vehement an die Nachwendezeit mit der als

„Rote Socken“

verunglimpften linksorientierten Bürger unseres Landes. Jetzt darf man gespannt sein, wer von den christdemokratischen Aspiranten, wegen seiner kalt gewordenen Füße mit wärmenden roten Socken angetan, als Erster am trockenen Ufersaum der politischen Szenerie erscheint.

©ee

Die Wursteküche „CDU“

dient nicht mehr nur der Volksversorgung,

sondern wandelt sich partout

hin zur Kadaver-Restverortung.

Da geht dann alles durch die Mühle –

abgeschabt‘ Ministersessel

und vieler Volksvertreter Stühle

landen flugs im Wurstbrätkessel.

Wenn alles staubfein durchgematscht

und nichts mehr zu erkennen ist

wird Restwelt total vollgequatscht

mit durchgedreht Gedankenmist.

Ob Volk es denn verdauen kann

was da so durch die Mühle lief

das zeigen Volkes Därme dann

durch den in ihnen erzeugten Mief.

©ee

Die gelbe Gefahr …

Die gelbe Gefahr,
einmal anders gewandet –
mit einem todbringend Virus
an fremden Gestaden gestrandet.

Jetzt buhlet sie nicht nur nach Macht und nach Geld,
erschreckende Seuche bedroht nun die Welt.
Es krachen und bersten labile Gebilde –
und niemand schätzt ein, wer was führt im Schilde.

Die bund‘sdeutschen Laffen
der Großindustrie
hofieren Chinesen
so eng wie noch nie.

Des Pastorens Tochter als Grenzüberschreiter
die treibt es mit Wonne,
und sie treibt‘s immer weiter,
als der gelben Gefahres Wegebereiter.

Zu Zeiten des großen,
des Vaterländ‘sch Krieg
stürmten schon die Mongolen
auf Breche und Bieg‘ –

sie warfen sich den arischen Truppen entgegen –
mit links angekett‘t Knarre
und rechts tödlich Degen –
sie opferten ihr Leben und wollten den Sieg.

Das Ziel ist noch immer das gleiche geblieben –
beherrschen und knechten steht stets obenan –
und
niemand fragt nach was sie so getrieben
und was Welt noch von ihnen erwarten kann.

©ee

ewaldeden2020-02-01

Die Enkel der 68er …

Die „Klimaten …“

Verbogen, verlogen, durch Unrat gezogen –
nichts anderes machen die Wortführer vor.
Sie gaukeln, sie schaukeln und sie klamaukeln –
lassen tönen der trügerisch‘ Narretei Chor.

Den Massen gepredigt
„entsaget dem Wein“ –
doch sehet nur hin, sie schenken sich selber
in Massen ihn ein.

Sie fordern „entsaget dem Reisebedürfen“ –
malen Erfolg durch Verzichten in großen Entwürfen –
doch kaum dass die schillernden Blasen geblasen
sie in der Welten Vergnügen ‘rumrasen.

Sie treffen sich gerne
an ferner Welt Orten
um irgendwas Neues dort auszuhecken
womit die „Konsorten“ dann Schandtaten decken.

Sie hetzen das „Jungvolk“ zum Protest
auf die Plätze
und wunders sich
wenn die Alten vor Wut kriegen die Krätze.

Es gleichet fatal den „68er“ Cliquen
die nächtelang quatschten und soffen
und sonst noch was taten
und das war gewiß kein Häkeln und stricken.

Um des Morgens um sieben
dann heimwärts zu schluren
unter das schützende Dach
der sie gezeugten doch verhaßten Auguren –

dort dann bis weit
in den Tag rein gepennt
und das heut‘ im Erinnern
als einen
Aufbruch benennt.

Wo sind sie geblieben,
die halben und garen
mit ihrem Anspruch den müffelnden Muff zu verjagen
von unter den Talaren aus tausenden Jahren …

Nichts ist geworden
was man blindwütig träumte –
es erschien kein Messias
der gründlich aufräumte …

©ee
ewaldeden2020-01-18

Kolonisierung in Gegenrichtung –

türkische Schulen soll es geben….

Da schlägt ein echt osmanischer Despot

unmenschlich alle Freiheit tot.

Untergräbt mit Machtgiers Streben

millionenfach der Anderen Leben –

sieht ganz stark schwächelnd‘ Christenheit

zum Untergehen schon bereit.

Der Institutionen Spitzen

bereits verglüht in Gleichmuts Hitzen –

sind nicht mehr wehrhaft und beständig,

verfault vom Inner‘n her lebendig.

So wird es sein des Schicksals Lauf –

und immer packt noch Wer was drauf.…

© ee

Beim WDR

Beim WDR herrscht „Menschverachtung“ –
er lehrt den Kindern Omis Schlachtung –
so singen sie es laut im Chor
trällern anderen Verachtung vor.

Benennen Text dann als Satire
wo es in Wahr die reinste Schmiere.
Von wem wird dieser Schrott gesteuert –
wer hat den Schwachmaten angeheuert?

Sorgt beim WDR für Sauberkeit
werft sie raus
und
seid von diesem Schmutz befreit.

© ee

ewaldeden2019-12-28

https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_87060182/wdr-kinderchor-empoerung-um-oma-als-umweltsau-.html

Bild von Michael Bußmann auf Pixabay

Was mich bewegte …

Die „Weihnachtsansprache des Bundespräsidenten im Anschluß an die abendliche „Tagesschau“ … ich wollte auf einen anderen Kanal ausweichen, denn ehrlich gesagt, dürstete es mich nicht nach dem was der langjährige Basta-Schröder Weggefährte den Menschen im Lande zu sagen beliebte. Ich habe NICHT umgeschaltet – ich habe ihm zugehört. Zugehört und zugeschaut wohl auch deshalb, weil die Präsentation anders daher kam als in den vorhergehenden Jahren, in denen die jeweiligen Amtsinhaber wie Buddha vor seinem Glaubevolk das Rechteck der Bildschirme im Lande ausfüllten.

Er bewegte sich während der Dauer seiner Ansprache, die aus wohlgesetzten Worten bestand, locker und legär in den prunkvollen Räumen seines noblen Amtssitzes, dem Schloß Bellevue, dabei die Menschen in unserem Lande immer wieder an Moral, an Mitgefühl und der Verpflichtung zu mehr Menschlichkeit erinnernd.

Was mich dagegen angesichts der ausgefeilten, geschliffenen und in wohlfeile Worte gesetzten Ansprache des Frank Walter Steinmeier bewegte war ein Erleben in den frühen und noch dunklen Morgenstunden des heraufziehenden „Heilig Abend“ – nämlich das Bild einer auf dem mageren Bündel ihrer wenigen Habseligkeiten kauernden Frau in der Mitte des Lebens. Sie hockte am Rande der Gasse die zu den Verkaufsständen auf dem Markt führte. Eine Handvoll Wachslichte hatte sie, wohl in der Hoffnung auf ein wenig Wärme, im Halbkreis um sich herum angezündet.

Auf einen Funken Wärme aus den Herzen der an ihr vorbeieilenden und sie dabei gar nicht wahrnehmenden Mitbürger hat dieses Menschenkind ersichtlich vergeblich gehofft.

Das was ich an diesem Morgen noch auf dem Markt besorgen wollte habe ich nicht mehr beschickt, weil der Geldschein, den ich dafür eingesteckt hatte, in der Hand dieses Menschenkindes landete.

Obwohl der Himmel regnerisch und wolkenverhangen war – das Leuchten in den Augen dieser jungen Frau war für mich wie das Leuchten des Sterns von Betlehem – und ich wußte plötzlich wieder warum Weihnachten ist … ob der Herr Bundespräsident da in seinem schicken von Sicherheitskräften bewachten Unterkommen davon wohl auch nur den Anflug einer Ahnung hat? © ee

ewaldeden2019-12-26

„Alle Jahre wieder … „

„Alle Jahre wieder … „ tönt es alle Jahre wieder in den Weihnachtswochen quer durch die deutschen Lande aus Schallgeräten aller Art und aus vielen deutschen Kehlen … sofern sie der deutschen Sprache oder des Gesanges mächtig sind. Alle Jahre wieder wird dann kurz nach der Jahreswende allerorten zu den mittlerweile obligatorischen Neujahrsempfängen geladen. Wenn ich schreibe obligatorisch, dann meine ich damit aber keinesfalls, dass diese Zusammentreffen auch in jedem Falle sinnvoll sind. Es überwiegt da doch wohl mehr das „sich zeigen und gesehen werden wollen“ weltlicher „Würdenträger“, die ansonsten im Jahreslauf nicht viel zu bieten haben.

Seit einer Reihe von Jahren beobachte ich aber eine bedenkliche Entwicklung bei der Terminierung dieser Konvente, wenn sie, wie auch immer, politisch angehaucht, verbrämt oder geprägt sind. Es scheint mir immer mehr zu einem stillen, aber durchaus öffentlichem Machtkampf zu werden. Eine Auseinandersetzung um die Rangfolge zwischen Kirche und Staat, wenn man es einmal genau betrachtet. Wie sonst ist es zu erklären, dass die verantwortlichen Veranstalter in der kleinen Politik ihre Neujahrsempfänge mehr und mehr zeitlich so ansetzen, dass, wer einen Gottesdienst besuchen möchte, weil es ihm ein Bedürfnis ist, gezwungen wird, sich entweder zwischen der Teilnahme am Gottesdienst, oder dem Dabeisein beim Neujahrsempfang seiner politischen Gemeinde zu entscheiden – oder aber, wenn er denn bei beiden Veranstaltungen anwesend sein möchte, im Dauerlauf vom Gotteshaus zum Rathaus zu eilen, um anschließend mit heraushängender Zunge den dargebotenen Schaumwein zu schlabbern und von seinen keuchenden Lungen übertönt, den meist belanglosen Worten irgendwelcher Hobbypolitiker zu folgen. Es müßte doch mit ein wenig guten Willen in den Rathäusern durchaus möglich sein, den kommunalen Termin so zu legen, dass die Kirche zumindest in der Kirchzeitgestaltung unbehindert und unbehelligt bleibt. Unsere Altvorderen haben es durch die Zeiten tunlichst beachtet – und das sollte auch so bleiben, und da wo es nicht mehr so ist, sollte es schnellstens wieder so werden.

© ee

Erschreckend …

Durchs Land weht ein eiskalter Wind
er läßt die Gemüter der Menschen erschauern
streift Junge, streift Alte
streift Mann Frau und Kind
wie lange, wie lange wird er wohl noch dauern

Die Opfer sind ’scheinend mit Blindheit geschlagen
der Eiswind hat ihnen scheint’s Taubheit beschert
nur so wird ohne sinnloses fragen
das Verhalten der Wähler am Wahltag erklärt

nicht willig zu sehen
was mit ihnen geschieht
nicht fähig das Unrecht zu wehren
singt man der Peiniger schauriges Lied
hilft Untieren Untiere zu gebären

© ee

Es dämmert …

Selbst dem schmalbrüstigen, der SiPeDe angehörenden Bundesassenamtschef scheint es mittlerweile aufgegangen zu sein, dass das Verhalten der die USA regierenden Pinkerton Erben von jenseits des großen Westenwassers, und der sich in deren Schlagschatten befindenden polnischen und ukrainischen Zentralen, nichts anderes ist als die panische Angst vor dem entgleiten einer wie auch immer gearteten Bestimmungsmacht – einhergehend mit dem Verlust der Einflußnahme auf die bundesdeutsche Energieversorgung aus zweierlei Beweggründen. Polen und die Ukraine sehen ihre Transitgebührenquelle versiegen und die US-Administratoren befürchten einen lukrativen Zwangsabnehmer ihres überteuerten und alleine schon durch die Art der Gewinnung umweltschädlichen Trackinggases von der Fahne laufen zu sehen. Ein solch aufmüpfiges Gebaren kann eine Nochbesatzungsmacht einer Kriegsverlierernation doch in keinem Falle ohne Srafmaßnahmen durchgehen lassen. Also zieht man vorsorglich schon mal den „Knüppel aus dem Sack“ um mit lauthalsigen Drohgebärden Richtung Bundesdeutschland die abtrünnige Bande wieder auf Vordermann zu bringen. © ee

ewaldeden2019-12-13

Ihr müßt es entscheiden. Habt den Mut dazu.

Der Auftritt der hessischen Umwelt- und Agrarministerin vor den protestierenden und jeden Tag um ihre Existenz ringenden hessischen Bauern und Landwirten wird durch zwei Sätze von ihr in die Annalen eingehen. Zum einen schrieb sie den deutschen Politikern – sich selber ausdrücklich eingeschlossen – Unwissenheit und falsches Handeln zu, um im Folgesatz nachzuschieben, dass Brüsseler Eurokraten entschieden was in Deutschland, und hier ja wohl besonders in der bäuerlichen Welt, gemacht werden dürfe.

Die versammelten 1 000 Traktorfahrer schwiegen dazu – gleich so, als ob es sie gar nichts anginge.

DAS war der Moment in dem mir die Spucke wegblieb, und ich wirklich nur noch dachte: ‘Oh, ihr armen Bäuerlein.’

Schallte in das hilflose Schweigen der Protestierer da in Wiesbaden doch gerade das Lied von dem starken Arm der alle Räder stilstehen läßt über die Grenze vom westlichen Nachbarn mit Donnerhall ins beschauliche Hessenländle herüber

Ihr wirklich drangsalierten Landwirte und Bauern, warum nehmt ihr euch nicht einmal nur eure französischen Standeskollegen zum Vorbild?

Dreht, wie diese es tun, doch einfach den Spieß um, und zeigt den Eurokraten in Brüssel und Straßburg, in Luxemburg oder anderswo was sie können bzw. dürfen.

Ihr könnt es ganz sicher ebenso gut und wirkungsvoll – auch wenn hier Politiker und Funktionäre euch weismachen wollen, dass sich für deutschen Untertanengeist ein solches Tun nicht schickt.

Ihr als Gegenwartsgeneration müßt entscheiden zwischen dem Untergang (auf der dann nicht einmal mehr eigenen Scholle) oder dem Weitergeben eurer Höfe an die nachfolgende Generation.

Ihr müßt es entscheiden.

Habt den Mut dazu. © ee

ewaldeden2019-12-10

Bild von Anthony-X auf Pixabay

Bei den Sturmfluten im November trieben die Wassermassen entlang der Küsten unzählige Regenwürmer aus ihren Wohnröhren. Durch die Überflutung großer Deichflächen wurden sie vom Sauerstoff abgeschnitten, so dass sie herauskamen. Dabei handelte es sich größtenteils um Regenwürmer bis zu 30 Zentimetern Länge. Die meisten Würmer lagen am Flutsaum, viele waren schon sehr blass und vom Salzwasser stark geschwächt.

Ehe sie  künftig bei ähnlichen Ereignissen wieder Opfer der Möwen werden, könnten die Würmer von Gärtnern eingesammelt, auf den Acker gebracht und mit Erde bedeckt werden. Die Tiere würden sich dort erholen, sich sehr dankbar erweisen und die Bodenqualität erheblich verbessern.

Persönliche Erfahrung  meines Freundes Franz :

Er  hatte etwa 10 kg dieser großen Würmer auf seinen Acker gebracht, die Würmer mit Erde bedeckt und zum Schutz vor Amseln kurzfristig mit einer Plane geschützt. Nach einer Woche waren alle Würmer im Erdreich verschwunden. © ee

Bild von kropekk_pl auf Pixabay

Zu Dr. Eickmeiers Feststellung, in der WZ-Ausgabe vom 6. 11. 19,

dass auch Grundsätze ihre Zeit haben.

Angesichts dieser Eickmeierschen Erinnerung habe ich spontan gedacht: Typisch Eicki – kurz, prägnant und treffsicher wie eh und je.

Aber zur Sache mit den Grundsätzen. Einigen Politikerhirnen entspringen ja im Laufe der Zeit mehr oder weniger ernstzunehmende Dogmen, die dann aus vielen Gefolgschaftsmündern als eherne Grundsätze verbrämt in die Welt gepustet werden.

Zumeist allerdings von einer erschreckend niedrigen Halbwertzeit von Nullkommawenigen Jahren getragen. So wie etwa der von Dr. Eickmeier der CSU zugeordnete Grundsatz von der jedem Deutschen abfallenden Hand, wenn diese jemals wieder eine Waffe ergreifen würde.

Mir schoß sofort ein ähnlich lautender, vom ersten Bundespräsidenten Theodor Heuss Eingangs der frühen 50er Jahre auf dem Wilhelmshavener Rathausplatz zum Abschluß einer Kundgebung getane Satz in den Kopf, den er den gebannt lauschenden Zuhörern in die friedenshungrigen Köpfe schob, als er sagte: ‘Es wird nie wieder ein deutscher Soldat mit der Waffe in der Hand in die Welt hinausgeschickt werden.

Wohlwissend dass das „Amt Blank“ (Das Amt Blank (auch Dienststelle Blank genannt) war von Oktober 1950 bis Juni 1955 die Vorgängerinstitution des Bundesministeriums der Verteidigung) als verbindendes Glied zwischen der Wehrmacht des Tausendjährigen Reiches und der dann die Bühne betretenden Bundeswehr bereits wieder „Gewehr bei Fuß“ in den Stiefeln stand.

Fünf Jahre später, anläßlich der öffentlichen Vereidigung des ersten Rekrutenjahrgangs auf eben diesem Rathausplatz und aus eben dem gleichen Munde wie fünf Jahre zuvor lautete als Ermunterung an die jungen Soldaten der Schlußsatz von Theodor Heuss: „Nun gehet hin siegt man schön.“

Nur soviel zu Wert oder Unwert von Politikeraussagen – damals wie Heute. © ee

ewaldeden-2019-11-05

Der Behörden Eigenmacht …

Der Druck, er steigt von Fall zu Fall,
es wächst die Wut auf „die Behörden“ –
wann kommt der große Bürgerknall
gegen deren Drohgebärden?

Wann ist der Siedepunkt erreicht?
Wann müssen diese „Macher“ zittern,
dass durch ihr Amt ein Sturmwind streicht –
ähnlich reinigend’ Gewittern?

Der sie dann treibet in die Wüste,
wo sie ihr Leben können darben –
fern der zerstörten heimisch’ Küste
die verschandelt sie, durch tiefe Narben.

Wann ist des Unmuts Fasse voll –
wann steht Volk auf und zeigt Courage?
Längst überschritten ist das Soll
und mehr als schief die Rechteslage.

© ee

Das deutsche Geschirr

D ie „Tassen“ in unser’m Berliner Schrank

sind alle gesprungen –

und wären sie Menschen, dann wären sie krank

wir haben partout dort kein „Vorzeig-Geschirr“

alles ist rissig und abgestoßen

das ganze Service erscheint nur noch irr

ohn’ Makel ist nur die Sauciere für die billigsten Soßen

eine Tafel, mit diesem Schrott eingedeckt

die zeigt doch wess’ Geistes des Hauses Mamsell

honorig’ Besucher werden nur noch verschreckt

und suchen das Weite ganz schnell …

© ee

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Notwehr …

S chickt den Euro in die Hölle,
die Banker jagt gleich hinterher –
und das nicht zögernd, sondern schnelle,
sonst betrügen sie noch viel mehr.

Sie bauen himmelhohe Türme
aus Marmorweiß und Schwermetall –
zertreten Menschen wie Gewürme,
bei uns im Land und überall.

Sie haben Null Moralbedenken,
einzig weiß ist ihre Weste –
und die Vertrauen ihnen schenken,
denen bleiben nicht mal Reste.

Sie greifen sich der Staaten Macht
und geben sie in korrupte Hände –
doch hört nur, wie der Teufel lacht,
wenn er vergoldet seine Wände.

Rings um uns her und mittendrin
sieht man die geldesgierig’ Fratzen –
sie lecken mit Zerstörersinn
sich die blutverschmierten Tatzen.

© ee

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Eine Bruchbude …

E uropa ist ein schlechtes Haus,
gebaut aus bröselndem Gestein –
erweist sich mehr und mehr als Graus,
wann wird der Abriß fällig sein?

Die Mauern zeigen tiefe Risse,
die Decken hängen alle schief –
im Bau bekommt man kalte Füße,
vermüllter Keller stinkt und mieft.

Der Wohngemeinschaft Hausvorstände
woll’n das krampfeshaft kaschieren,
sie füll’n mit Giftmüll rissig’ Wände –
und künden, es wird nichts passieren.

Drum bleibt, es bald – vielleicht schon Morgen –
abzureißen,
und als Sondermüll

dann zu entsorgen.

© ee

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Nach dem Tag des offenen Hofes

E in Minister war auf uns’rem Hof –
ich fand den aber ziemlich doof,
sagt Klein-Frieda, Heinis Schwester –
für mich bist Du mein Allerbester.

Was haste gegen diesen Mann,
fragt Heini seine Schwester dann –
ach weißte, kann sie ihm nur sagen,
der stellte nur so blöde Fragen.

Der wusste nix von Bauernsachen,
war immer nur verdreht am lachen.
Froh war ich, als er wieder weg,
denn so’n Besuch hat keinen Zweck.

© ee