mein Himmel Du

mein Himmel Du

leutende Farben liegen rosa
auf meiner Wange
eingetaucht träume ich sehend
in dein unendlich tiefes blau.

frei im fliegen losgelöst von meiner Erde
durchnässt vom plötzlichen Schauer,
gekühlt von den Wolken
liebe ich diese Weiten die du mir zaubert.

kleine Einblicke in unsere Traumwelt .
glühende Geckos senkrecht gestartet
auf hellen Schattenrändern
dienernde Palmen fächern Kühle,

drehen sich lautlos mit den Stunden
dazwischen klopft dein Herz auf meiner Brust
tief versunken im Kuss Geliebter ,
bleibe
mir

du bist mein Himmel
mein unendlicher Horizont hinter den Bergen
du jagst mit mir nach dem Mondschein am Tag
und füllst den Schatten der Dunkelheit mit deinem Licht –

im Sternenglühen
fangen wir den Wind
um mit seinem Atem zu fliegen
er bürstet uns die Vergangenheit aus den erhitzten Gesichtern.

Flugfeder an Samtdecke geknüpft
mit dir schweben durch den Ventilator
an einen kühlen Platz weit hinten im Schatten
der uralt Kastanie in unserem Balsamgarten

und werde immer dort warten
leise
versunken ..

Christin.

© Chr.v.M.

Ein Sonntag ist’s

Ein Sonntag ist’s.

Ein Sonntag ist’s – ein Sonnentag,
ist frisch und frei, wie ich ihn mag –
trägt noch des Tages Unschuldswehen,
weiß nicht, was wird mit ihm geschehen.

Lebt täglich nur den Augenblick –
schaut nicht nach vorn und nicht zurück,
genießt was ihm das Heute bringt –
läßt zu, dass Zeit die Zeit verschlingt.

Greint nicht den Stunden hinterher,
sonst wär’ das Sein auch mächtig schwer.
Kennt nur das momentane Sorgen,
will sich partout und nichts was borgen.

Nicht eitel Glück – nicht Trübesal,
sogar kein Lächeln allemal.

Er will nur das, was Echt genießen –
macht Trugbilder zum Teufel schießen –
mag immer nur wahrhaftig sein –
weil, das ist echter Sonnenschein.

©ee

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