frohe Zeit.

Ostern ist es, frohe Zeit,
Natur erwacht zum Leben.
Der Himmel, er wird hoch und weit,
frag – was will Gott uns geben.

Der Mensch mag sich besinnen,
und wenn er den Verstand gebraucht,
auf seinem Wege durch die Welt,
dann merkt er schnell – trotz Schall und Rauch –

es ist nicht alles nur aus Geld.
Drum laßt uns neu beginnen.

©ee

Wir wünschen unseren Lesern

sonnige, bunte Ostertage

Ewald Eden und Christin v. Margenburg

Die Stundenuhr …

Die Stundenuhr …

Träge tröpfeln die Minuten
aus dem Kelch der Stundenuhr –
Zeit sagt nicht ich muß mich sputen,
sie folgt den Regeln der Natur.

Der Mensch als stolzes Denkerwesen –
für das er sich nun einmal hält –
wird nie an weiser Zeit genesen,
Hochmut ihm stets den Weg verstellt.

Dabei wär’s doch gar nicht schwierig,
es reicht’ ein Gramm Bescheidenheit –
und schon wär unser Leben spurig,
hätt’ kein Problem mehr mit der Zeit.

©ee

Kann nichts verstehen…

Kann nit verstahn sagt‘ schon Urahn,
und schützte so der Mutter Sprach‘.

Er tat es von dem ersten Schrei
bis hin zu Todes Vielerlei –
mit Freude und mit Lust am Leben
wurd‘ Elterns Sprach‘ weitergegeben.

Verlor nichts von des Klanges Fülle –
blieb starker Ton und schützend Hülle,
blieb über Generationen hin
echt ausdrucksstarken Lebens Sinn.

©ee

Mit Hinweis auf unser Schrievhuus :

https://schrievhuuscom.wordpress.com/

denn bin ich nicht hier,

dann bin ich dort

an MEINEM Lieblingsort.

Kapriziöse WORTFARBEN

Kapriziöse WORTFARBEN

buntes wirbelndes Farbströmen
kippender Buchstaben
in grüngelb rot
blau und schwarzweiß

lebhafte Wortspielereien in
klingenden – schwingenden Satzwelten
Licht und Schattenspiele
in Gedichten zwischen Geschichten.

Tänzelnde lila –

Erinnerungen
Sehnsüchte, Träume in hellblau
und dazwischen

Wir in Liebe

leuchtend wie goldene Sterne
mein DU dein ich.

© Chr.v.M.

Alltag in Äthiopien . . .

Alltag in Äthiopien . . .

Die Sonne glutet über trockenem Land
ein Feuer in endlosen Weiten
flirrender Himmel Horizonte umspannt
als wenn Götter auf Goldrössern reiten

Die Häupter schattet kein grüner Baum
kein Wasser netzet die Kehlen
nächtige Feuchte nur heißer Traum
der Wolken Tränen sie fehlen

Allein nur der Wind – er wirbelt Kaskaden
von rotem erstickendem Staub
das Land ist mit quälendem Durst geladen
sehnt sich nach rauschendem saftigem Laub

Gezählt nicht die Tage der Trockenheit
die Stunden der leidvollen Qualen
Sterben macht im Land sich breit
gebleichte Gerippe in endlosen Zahlen

Am Rande des Dramas – die Welt sie schaut zu
spart nicht mit Kommentaren
und der Geschichte erbärmlicher Clou
wir müssen Abstand bewahren

Den Dürstenden könn’n wir den Durst nicht stillen
dazu reicht nicht unsere Kraft
doch erste Welt zeigt guten Willen
indem sie den Herrschenden Waffen beschafft
.

©ee

Bild von David Mark auf Pixabay