Rauhe Stimmen  in den Bäumen .

Sechs Wochen früher : Nist-Bäume auf der Reiherinsel ohne Laub

Rauhe Stimmen  in den Bäumen –

Balzzeit – drüben bei den Graureihern –

Ich denke, schon bald liegen Eier im Nest ,


der ganze Stolz der Altvögel.

Das wird ein Rufen und Klingen den ganzen Tag!

Den Wandergänsen ist das gleich.


Sie brüten ganz hinten – dort im Schilf.


Aber auch ihr Herz schlägt voller Lebensfreude.

Nicht mehr lange –


dann werden  fliegende Daunen die ersten Kücken verraten.


Pulsendes, leuchtendes Leben! –


Der Fuchs freut sich – auf gute Beute.

Auch das ist Frühling.©Gertrud E.

das besondere Gedicht

Neues Werden …

Neues Werden …

Durch die morgendlich’ laue Linde –
durch das schwächelnd’ Nachtesdunkel –
wehen zartverlockend’ Winde –
schwebet flüsternd’ Elfgemunkel.

Es säuselt durch der Bäume Kronen,
es streichet um der Dächer First –
es weiß, wo uns’re Träume wohnen,
macht, dass Natur vor Freude birst.

Mit leisem Knacken recken Zweige
ihre Spitzen in des Himmels Licht –
es dränget mich, dass ich mich neige –
bekenne, dass ich nur ein Wicht –

bloß Teil der wundervollen Welten,
bloß Randfigur im Lauf der Zeit –
und sollte es denn einmal gelten,
dann bin ich zum Verzicht bereit.

ee ©

Lerchenlied.

Spürst du den Frühlingswind?

Mit sachten Händen weckt er nun die Blumen,
ruft Anemonen an der Sonne warmes Licht.
Huscht durch den Garten, neckt die Vögel,
mit leisem Lachen streichelt er die Felder.

Vergessen ist des Winters hartes Weh.

So fass auch du nun Mut.
Beginn dein Lerchenlied von Hoffnung voll;
ob auch von Tränen rau
noch deine Kehle dir den Dienst versagt.

Wirf ab, was dich bedrückt!

Weißt du denn nicht mehr, dass du fliegen kannst?
Wag es doch einmal noch!

Sing Lerche, schwing dich in des Himmels Blau –
Und jubelnd grüßt er dich, der Frühlingswind.

Gertrud Everding
©Gertrud E.

das besondere Gedicht

MAItage.

freut Euch wir haben MAItage…

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u nd dann zeichnet
wind
wolkenweich
tausend herzen
himmelleicht

und dann bebt
und schwebt das samtblau
über wiesengrüne halme
rau im beugen, fruchtkornwippen
tausend samen die nun nicken

und dann ist es
zart ein summen
und im tanzen schmetterlinge,
und sie kreisen, tanzen,
fliegen,

bienen, hummeln,
die dort brummen
mit der leichtigkeit des lebens
arbeitsam, summend,
entschweben.

© Chr.v.M.

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Unser Aprilhimmel.

17.04 016

Wie es duftet
zwischen all den Blüten
knospet und aufbricht
mit der Erwartung.

Wie es sich wirft
über die Wiese
in goldenen Kleidern
bis zum Schirmchenflug.

Wie er nun trägt
stolz der Tageshimmel
samtblau die Kleidung
Wölkchen betupft.

Wie es nun flieht
die Stille der kühlen Tage
wie ich empfinde die Freude
in allem Blütenrauschen.

Da die
Aprilsonne
uns Allen munter
entgegen lacht.

© Chr.v.M.

unter dem Himmelsgewölbe.

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unter dem  Himmelsgewölbe

Wie es duftet
zwischen all den Blüten
knospet und aufbricht
mit der Erwartung
.

Wie es sich wirft
über die Wiesen
zwischen goldenen Kleidern
bis zum Schirmchenflug.

Wie er nun trägt
stolz der Tageshimmel
samtblaue Kleidung
Wölkchen betupft.

Wie es nun flieht
die Stille im kühlen Garten Eden
wie ich empfinde die Freude
in allem Blütenrauschen.

Bis die
Abendsonne
vor uns munter
samtrot noch einmal lacht.

© Chr.v.M.

Photo by Alena Koval on Pexels.com

How it smells
between all the flowers
buds and breaks up
with the expectation.



How it throws
over the meadows
between golden dresses
until the screen flight.



How he wears now
proud of the daytime sky
velvet blue clothes
Clouds dabbed.



How it escapes
the silence in the cool garden of Eden
how I feel the joy
in all flowers murmur.




Until the
evening sun
in front of us
Totally red laughs again.




© Chr.v.M.