Frühlingswiese …

Frühlingswiese …

Aus der wintersbraunen Felder Flur
drängt von Himmelsrand zu Himmelsrand
ans Licht des nahend Frühlings Spur

es haben fleiß’ger Menschen Hände
gesäet kunterbunte Saat
die keimet nun in weit‘ Gelände
als Grunglag‘ für manch‘ Immen Staat

sie teilen die gedeckten Tische
mit unzähligem fliegend Volk
geniessen Tages Sommerfrische
an blühend‘ Rain

und blinkernd‘ Kolk …

©ee

ewaldeden2020-03-17

ein Staunen.

ein Staunen.

wenn der nebel sinkt tief in die wälder
und das grau die stämme umschlingt,
drängt sich kalt über weite felder
uns der herbst, der sein totenlied singt.

wehen töne durch leere bäume,
glitzern winterlich weiße träume,
legt sich raunen über das land,
und ein staunen, durch gottes hand.

wenn schnee schmilzt, eis bricht,
neu das grün sich zeigt im erwachen,
dein gesicht erhellt, mir ein lachen.
allen blütenreich im neuen licht

frisch erschaffen sein frühlingsgedicht.

© Chr.v.M.