Windfinger.

Windfinger greifen in die Bäume
sie lassen uns vom Winter träumen
und Grau die Tage, Regenwetter
die nächsten Wochen wird`s nicht netter.

Windfinger schütteln Bäume
sie bringen Winterträume,
sie mischen bunte Farben
zu grauen Nebeltagen.

Windfinger wirbeln Blätter.
Wer sprach vom besseren Wetter?
Die Sänger auf den Ästen
sie sammeln sich im Westen.

Zugvögel bilden Horden
Im Osten,wie im Norden
Windfinger stupsen schieben,
den Federgast nach Süden.

Windfinger können streicheln.
Es fallen weich die Eicheln
Kastanien, Eckern , Nüsse
die ersten Wintergrüsse .

Wir müssen uns nun fügen
oder zieh`n – mit nach SÜDEN.

© Chr.v.M.

Sie sammeln sich…

Sie sammeln sich…

Sie sammeln sich in großen Scharen,
sie woll`n den Weg nach Süden wagen.
Reisebereit die Vogelwelt
der Winter ist nicht mehr so weit

Sie singen allerletzte Lieder.
Im Frühling dann kommen sie wieder.
Wer hier im Winter muß verweilen
erhofft vom Menschen das sie teilen.

Das ganze Jahr durch Liebeslieder.
SIE
KOMMEN
WIEDER !

© Chr.v.M.

Bild von Helmut Stirnweis auf Pixabay

Oktoberkühl.

Es drängt der Wind
Oktoberregen
unter die Bäume
jetzt Schauer legen

und Blätter fallen
bunt das Spiel
das mir mit Sonnenschein
gefiel

versteckt die Shorts
die kurzen Röcke
Spätsommer hinkt
auf dieser Strecke

Die Wintersaat
träumt schon von Schnee
die Wiesenheizung
jetzt, passé

Die Hoffnung hat
nun auch Bedenken
das Nasskalt wird mir
Schnupfen schenken

Die Lust verlagert sich
ins Haus
die Sommertage sie sind
aus.

Wie lange wird es
Winter sein
ich denk `ich bring
das Holz mal rein…..

© Chr.v.M.

Zwischen Tag und Tau . . .

Zwischen Tag und Tau . . .

Zu Wasser wird der Reif der Nacht
er tröpfelt von den Bäumen
sobald die Sonn’ vom Schlaf erwacht
erweckt aus ihren Träumen

An allen Blättern blank es blitzt
wie Licht von tausend Kerzen
die Sonne durch die Zweige flitzt
das Dunkel auszumerzen

Es steigt zum Himmel wie ein Dom
der Odem kühler Nächte
wie Hauch von einem Riesengnom
aus dunkler Täler Schächte

Die Sonne taucht in gold’nes Blau
den neuen jungen Morgen
dem Tag klar in die Augen schau
verscheuch’ die alten Sorgen

©ee