mein DU

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mein DU

es wird noch zärtlichkeiten geben
wenn alle zeiten sich verschieben
wenn sonnen sich verdunkeln
und nachtumfangen dich
und mich umarmen

es werden unsere tränen sein,
wenn zeitverweht die träume klingen
die leergefegte wege sprengt
die wir durchrennen einsam
dann zum uns

es wird noch liebe geben,
wenn windverweht mir leere zeiten
den klang nehmen,
ewig unkaputtbar bleibt sie
zwischen DIR und mir.

© Chr.v.M.

Du mein einziges Du.

Dort an den Hängen über dem Garten,
der voll von Lavendel
und weiss von Jasmin,
werd’ ich im Sonnenlicht auf Dich warten –

ich sehe die Schwalben vorüberzieh’n.

Der Kirchenuhr Pendel
schwingt sachte im Wind,

die Zeit macht gerad’ eine Pause –

vom Hange herunter
lacht trällernd ein Kind,
es ist hier glücklich zu Hause.

Die Reben am Berge
vollsaftend und schwer,
sie warten auf Kiepe und Kelter –

von da klingt der Winzer Erntelied her,
Melodien von damals und älter.

Ich seh’ auf dem Pfad Dich
mit schwingendem Röckchen,
die Haare wie schimmerndes Gold –

es tanzt um Dich ’rum
wie ein Geißlein ums Böckchen –

Du scheinst wie ein Engel so hold.

Du winkst mir von ferne
gar lieblich schon zu –

Gott hab ich Dich gerne,
Dich – Du mein einziges Du.

©ee

Heulen und Zähneklappern..

Bild von StockSnap auf Pixabay

Heulen und Zähneklappern . . .

Ein Sturm der mich zerstören will –
zerzaust mir meine Seele,
zerquetscht mich unter Mitleidsdrill –
schreit mir verdreht Befehle.

Ich seh mich unter Druck gesetzt –
kann aber nichts empfinden,
man säh’ mein Ich wohl gern zerfetzt –
will die Reste an sich binden.

Es dünkt mich wie ein Gaukelspiel –
ein Spiel mit falschen Karten,
es wird mir langsam viel zu viel –
kann das Ende nicht erwarten.

Ich rühr mich nicht – bleib oben stehn –
ich weich nicht von der Stelle,
laß den Scheinwind um mich wehn –
schöpf Kraft aus deiner Quelle.

Wie ein Lebenselixier
wirkt dein fest an mich denken –

ich glaub an dich – du bist in mir –
werd nie vom Wege schwenken.

© ee

an meine Liebe …

an meine Liebe …

… und wieder
hat mich der Seewind getragen –
zeigt’ mir die Richtung-
er trug mich hierher –

ich wag’ nicht zu sagen –
ich wag’ nicht zu fragen –
und doch fällt das Schweigen
mir unsagbar schwer –

ich werde mein Sehnen
hier liegenlassen –
ich hoffe,
dass irgendjemand es spürt –

ich hoffe,
er wird es mit Händen fassen –
mit Händen,
die von der Liebe geführt …

©ee

Mauern . . .

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Mauern . . .

D u siehst Mauern – kreuz und quer –
sie geh’n oft durch deine Seele,
das Gehen fällt – verdammt – sehr schwer –
du glaubst, die Richtung fehle.

Du schaust nach vorn – meinst du –
doch du siehst nach hinten,
das Schicksal schlägt vermeintlich zu –
im Grunde alles Finten.

In einer Schicksalsstunde dieses Lebens –
zeigt dir der Himmel deinen Stern,
du erkennst – nichts war vergebens –
das Ziel – es ist ja gar nicht fern.

Du brauchst bloß einen Schritt zu tun –
den Schritt über die Mauern,
schon kannst du in Gewißheit ruh’n –
brauchst nicht mehr selbst dich ‘ dauern.

Du siehst die Farben fröhlich leuchten –
das Bunt ist bunt – ist nicht mehr Grau,
schaust in die braunen, liebesfeuchten
Augen deiner Herzensfrau.

Versinkst in Wellen des Begehren –
das Meer des Sehnen nimmt dich auf,
versuch nicht, dich dagegen zu wehren –
laß dem Schicksal seinen Lauf.

© ee

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Losgelöst

Losgelöst

Laß’ den Gefühlen freien Lauf
laß’ die Gedanken ziehen
setz dich einfach obenauf
dem Alltagsgrau entfliehen

Laß’ dich tragen meilenweit
durch Zeit und über Länder
streu deine Freude himmelbreit
zeig’ sie als bunte Bänder

Schwing’ deiner Seele Flügelfalten
besuch’ damit die Sterne
laß’ Liebe nur im Leben walten
aus eig’nen Fehlern lerne

Und machst du Rast an schönen Plätzen
bemal sie dir mit Seelengold
wird sich dann jemand zu dir setzen
vom Schicksal vielleicht hergerollt

Faß’ die Gelegenheit beim Schopfe
mal deines Lebens buntes Bild
hab’ Fröhlichkeit stets nur im Kopfe

ein froher Sinn – dein starker Schild

© ee

Liebe . . .

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Liebe . . .

L iebe ist Leben –
Liebe ist Glück –
Liebe kann geben –
Liebe dreht Zeit zurück.

Liebe kann vergeben –
Liebe kann verzeih’n –
Liebe ist das Streben
der Rebe nach dem Wein.

Liebe ist das Werden –
Liebe ist die Macht –
zärtliche Gebärden –
selbst in dunkler Nacht.

Liebe ist der Anfang –
Liebe ist das Sein –
an Liebe führt der Weg entlang –
ganz weit in dich hinein.

Liebe ist das Spüren –
von Liebe überall –
Liebe kann uns führen –
bis hoch ins Himmelsall.

©ee

Blattgeflüster

Blattgeflüster

mit einer feder im mund..
male ich dir das mondlicht
von den rötlichen blättern der buche
dann binde ich dir
ein durchsichtiges band

werfe es aus
um den vielleicht blau
gewordenen laubwald
für uns
zu schmücken

die sterne werden hineinfallen
und unsere liebe
zum strahlen bringen
dich liebe dich
so wird es immer sein

was bleibt
ist das :
“ UNS „
wie das flüstern
zwischen den blättern..

© Chr.v.M.