Ein neues Jahr.

Ein neues Jahr

Ein neues Jahr
hat uns zu fassen –
wir halten’s fest,
wir könn’n ‘s nicht lassen.

Nachdem wir ‘s mit Krachbum begrüßen
treten wir ‘s täglich mit den Füßen –
bis es am End’ dann breitgetreten
wieder endet in
Silvesterfeten.

Ein neues Jahr sogleich erscheint,
auch wenn das alt’ noch schrecklich weint …

© ee

ewaldeden2019-01-01

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DANN DOCH.

Raketen die Sterne küssten,
Vorsätze in den Himmel gebrannt,
Sektkorken und Hoffnung sie schwebten im Land.

© Chr.v.M.

Neubeginn

Altes abgelegt.
Gut gelagert im Herzen.
Neues begonnen.

© Chr.v.M.

Neujahr . . .

Neujahr . . .

Was ist gescheh’n – totale Stille
kein Laut – kein Ton – schweigende Welt
als wenn durch eine schwarze Brille
kein Leben in die Augen fällt

Vor Stunden flogen laute Kracher
dem neuen Jahr ins Angesicht
weg sind die Spektakelmacher
sie schmerzt des neuen Tages Licht

Wenn der erste Tag ganz leise
dreiviertel seiner Zeit verbraucht
wird ihm auf wunderbare Weise
neues Leben eingehaucht

Der Welten Motor hört man laufen
ganz sacht setzt das Getriebe ein
es beginnt das Ver – und kaufen
lenkt in die alten Bahnen ein.

©ee

Immer wieder das gleiche Spiel …

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Immer wieder das gleiche Spiel …

Es hat doll geknallt,
die Luft wurd’ verpestet –
man hat laut gegrölt
und die Stimme getestet.

Die Böller sie krachten,
der Himmel wurd’ bunt –
die Leute sie lachten
und aßen sich rund.

So manches Fass Rum musste dran glauben,
es klingt nur noch hohl, mit gar nichts mehr drin.
Dafür mancher Kopf gefüllt ist mit Schrauben,
die klappern und dreh’n sich so ganz ohne Sinn.

Manch‘ Magen der schaukelt wie Seegang bei Zehn,
man läuft onduliert mit querschrägem Gang –
und findet das Ganze dann auch noch so schön
wie einen angekokelten Wohnzimmerschrank.

Vom „guten Rutsch“ und von „Prosit Neujahr“
ist nicht mehr vieles geblieben –
man wünscht sich nur, daß der Kopf wieder klar
und ärgert sich, daß man es wieder mal stark übertrieben.

Beim nächsten Mal wird man genügsamer sein,
dann trinkt man mehr Brause und Wasser mit Gas –
und kommt garantiert nüchtern ins Neue hinein,
das schwört man sich fest ohn‘ Unter und Lass‘.

©ee

Foto https://pixabay.com/

merci

Silvesterknaller.

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Silvesterknaller.

wenn nachmittags um drei schon böller fetzen
und auf verschneiten weiden pferde hetzen
wenn abends dann in glotze serien laufen
und in den kneipen sich die herrn besaufen

wenn luftschlangen in tannenbäume hangeln
und kinder sich um chips und nüsse rangeln
wenn Du und ich sich still dann fragen
wo ist das jahr denn nur geblieben

und vorsätze im trommelwind
gehirngespeichert doch verfliegen
dann ist das alte jahr verronnen
das neue dann… wird still begonnen.

© Chr.v.M.

Foto bei

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