Warum die Ostereier bunt sind . . .

Warum die Ostereier bunt sind . . .

Vor langer, langer Zeit – die Osterhasen hoppelten noch in Ritterrüstungen durch das Land, um den Kindern zu Ostern die Nester zu füllen – sahen die Eier noch alle gleich aus. Hühnereier konnte niemand so recht von Ostereiern unterscheiden. Den Unterschied konnte man nicht sehen – er war unter der Schale verborgen – Ostereier waren innen fest. Ganz oft passierte es darum, daß die Sonntagskleider, welche die Kinder Ostern immer anziehen mussten – Ostern war nämlich damals auch schon Sonntags – mit Eigelb vollgekleckert waren, weil die Kinder statt eines Ostereies ein Hühnerei aufgeschlagen hatten.

Wie das passieren konnte fragt ihr? Ganz einfach! Die Hühner vertauschten die Eier ab und zu. Die gefiederten Gesellen konnten auch damals schon über die seltsamsten Dinge lachen, und neugierig waren sie sowieso. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Wer was anderes erzählt, der kennt die Hühner nicht. Aber noch eine Eigenschaft besaßen die Ur-ur-ur-ur-urgroßeltern der jetzigen Hühner: Sie waren neidisch – neidisch auf den Osterhasen. Der konnte gekochte Eier legen. Wenn auch nur zu Ostern – aber immerhin!

Sie rackerten sich das ganze Jahr – Tag für Tag – mit dem Eierlegen ab – wenn eine Henne fleißig war, legte sie sogar zwei Eier an einem Tag – und dann kam am höchsten Eierfeiertag der Welt so ein schlappohriger Hase dahergehoppelt, und stahl ihnen die Schau.

Nicht einmal richtige Federn konnte er vorweisen – aber gekochte Eier legen. Weil die Hühner den Osterhasen auf seinen Touren ständig mit ihren Eiern bewarfen, beschloss die Osterhasengewerkschaft auf einer großen Versammlung, ihren übers Land ziehenden Mitgliedern Ritterrüstungen anzuziehen.

Bloß – in diesen schweren Rüstungen kamen sie nicht so schnell vorwärts – und viele Osternester blieben leer.

Ich muß euch ja bestimmt nicht erzählen, wie traurig die Kinder waren, wenn sie nach mühevoller Suche leere Osternester fanden. Darum füllten die Mamas die leergebliebenen Nester mit Hühnereiern. Das war aber auch nicht die Lösung. Tja – und weil alle Mamas dieser Welt – das war damals auch schon so – an Ostern keine traurigen Kinder mit bekleckerten Sonntagskleidern haben wollten, setzten sie sich unter dem Osterbaum mit den Osterhasen zusammen. Was bei den Beratungen herausgekommen ist, kann man heute noch an jedem Osterfest bestaunen: Die neidischen Hühner konnten ihnen keinen Streich mehr spielen, weil sie von da an Ostern immer eingesperrt wurden, und damit auch wirklich niemand mehr die Eier verwechselte, legten die Osterhasen ab sofort bunte Eier!

©ee

Wir wünschen unseren Lesern sonnigbunte Ostertage + Happy Easter +

bleibt Zuhause und gesund. Den Kranken schnelle Besserung.

Ewald Eden und Christin v. Margenburg

Ostervorbereitungen.

Ostervorbereitungen.

Bemalen wir mit Farben
nun bunt die Eierschalen
umhäckeln wir das Rund
und tun dem Frühling kund
wie sehr wir uns nun freuen
der Blütenpracht im Neuen
Freude, Erstaunen zeigen
die Jährlich nun im Reigen
als Tanzschritt führt uns mit
im monatlichen Schritt.

Befüllen wir die Nester
verstecken sie am Fenster
so süß mit Schokohasen
und füllen alle Vasen
zum Frühlingwunder zeigen
mit zarten Blütenzweigen.
Ein Lächeln dir mein Kind
Ostern ist`s bald, geschwind,
nun ab in unsren Garten
zum schreiben dort die Karten,

an all die liebe Menschen
an die wir beide denken.

© Chr.v.M.

Der Frühlingshase.

Bild von skeeze auf Pixabay

Der Frühlingshase.

So kalt spricht der Hase
ist Heute meine Nase
Ostereier, erfroren
mich friert´s an den Ohren
und lande ich im Nest
dann geht`s mir richtig schlecht.

Sie wickeln mich aus Alu
die Kinder lachen NA`NU
zum Fest Eisschokolade.
Nun hab ich die Idee
ich bleibe hier im Schnee
knabber an Schneemanns Nase

zerlauf ` dann leis` mit ihm
wenn Frühlinsblumen blühn.

© Chr.v.M.

Karfreitag

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Karfreitag …

Still Freedach . . .

 

Still Freedach is in Minschenhuusen
nümms froacht, wat dat woll up sükk hett
aal loaten’s‘ Spoaßvergnöögen suusen
nümms sücht de Heiland dor an d‘ Brett

Keen een de sücht sien blöderk Düüren
keen een de föölt sien Pien in d‘ Haart
see schmieten Biller an de Müüren
vergääten, witt is hellerder as schwaart

Jeden meent mit veel Spektoakel
deit he Minsch un Eer een goodet Wark
mit Stillichkeit un minn Gekoakel
is d’ wat man deit noch moal so stark.©ee 

ewaldeden©2014–04 – 18

©ee 

Bild von Marjan Kjurinov auf Pixabay 

 

Grööndönnerdach . . .

Gründonnerstag …

Grööndönnerdach . . .

F ull mi doch annerletzt wäär so ’n Spröäk in d‘ Hand – een Fründin, de ok een büld to Paper brengt – hett dat in mi antikkert. Grööndönnerdach – still Freedach – husenbusen Soaterdach – hikkenbikken Sönndach – eiertrüllern Moandach. So as dat vandoach goaelk is, un an d‘ Olljoahrsoabend all Osterkroams in d’ Geschäften to sehn is – dat kennden wi as Kinners nich.

Winachen wee noch an Winachen – Ostern wee noch an Ostern – un dortüschen wee Winterstied – dat wee de heel normoale Olldach.

För us wee dat dübbeld moi – in d‘ Kaarkenbööker steit för Ostern woll wat anners schräven – man för us wee Ostertied Eiertied.

Ok wenn dat in mennich Huushollen mit de Äteree noch wat schroar utseech – Ostern kunnen wi us Panspien anfräten – Panspien van toveel haartkoakt Eier. De een wat mehr – de anner wat minner.

Dat har liekers nich so veel dormit to doon woveel Eier Moder un Voader tohoop brocht harn – nä, nä – dat leech mehr doran, wo figelinsch wi sülven weesen. Ostersönndach mussen wi de Eier söken. Bi kladderich Wäär wee dat nich so stuur – denn ween de Eier irgendwons in d‘ Huus verstoaken. Well denn nu nich nettemang in een Bismarcksches Schlött woahn, kunn de joa licht utfinnich moaken.

Oaber drööch Lücht un Vöörjoarsröäk in d‘ Tuun – denn wee dat foaker een heel stuur Beginnen. De Ollen wussen woll, woveel Eier see faarft un verdeelt harn – vöörkoamen is oaber nich blods eenmoal, dat see sülvst nich mehr in d‘ Kopp harn, an wekker Stään. As ikk all sächt hevv – ok wenn wi moal dat een ov anner Ei nich funnen hevvt – Panspien is dor liekers bi rutkoamen. Denn Moandachs gung dat an d‘ Eiertrüllern un Eiertikkern. Eiertikkern – dat heet, de haartkoakt Eier mit de Spitz tägenanner tikkern. Well sien Ei denn toeers tweigung, de muß dat ovgäven. Har man dat kloarbrocht in Huus een Steenei to stibitzen – un dat ok noch faarft krägen har – man – dat wee so, as wenn du vandoach föör lütt minn Doalers een Wertpapier köffst, un dat is mörgen teinmoal soveel wert. De meisten van de Noaberskinner de wussen woll, dat wi hör beschieten wullen mit us Steeneier – oaber bi bi de Jüngern un bi Neeinstiegers dor hett dat denn noch henhauen. Ikk kann mi nu nich bi jeder enkelte ut de Tied mit Handschlach entschüldigen – oaber särgen much ikk an disse Stää doch moal: Wat wi as Kinners so up de Padd brocht hemmen, dat wee nich blods good. Un well dat nich ut sien Kopp strääken hett – de faalt in d’ öller Kinnerdummtüüchs verstoahn ‘n een büld lichter – glööv ikk tominnst.

©ee 

Foto auf https://pixabay.com/de/

Dieser Beitrag auch auf der Seite Schrievhuus hier im Worthaus

https://christinvonmargenburg.wordpress.com/schrievhuus/

warum nicht auch einmal hier etwas in PLATT