ohn’ Moral…

Skrupellos, charakterlos
ohn’ Moral mit sehr viel Knete
die von irgendeiner Stell’
in ihre schmutzig’ Hände wehte

weiß die Westen, schwarz die Seelen
unter Frackes Hemdenbrust
ist Betrügen und auch Stehlen
für sie die wahre Menschenlust

Verachtung ist ihr Ein mal Eins
gegenüber Volkes einfach’ Masse
Deins ist nichts – ist alles meins
ist das Motto dieser Klasse

wer hat nur diese Brut gezeuget
welch’ Mutterbrust genähret sie
wann wird von wem ihr Haupt gebeuget
die Mensch’ behandeln wie das Vieh

wo sind sie nur herausgeboren
aus welcher Hölle schrecklich Bauch
dass sie so kalt und unverfroren
Recht kappen wie verdorrten Strauch

wann wird der Glanz von ihnen weichen
wann wird ihr Stolz gebrochen sein
wann wird diesen häßlich’ Reichen
Wasser gereicht statt gülden Wein.

©ee

Bild von Bastian Mulsow auf Pixabay

und weiter: Gnadenlos.

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und weiter: Gnadenlos.

G edanken, Schranken,
Mauern, Bäume,
himmelhohe Drahteszäune –

Flieger, Krieger,
Gauner, Schränker,
gnadenlose Abzockbänker –

Kritiker, Politiker,
Naturzerstörer, Weltvergifter,
scheinheilige Umweltstifter –

alle schwören tausend Eide,
und wie Viecher auf der Weide
führen sie die Menschen dann

an die nächste Schlachtbank ran.

Opfers Blut fließet in Strömen –

niemand ist, der sich tät schämen
und alle künden stolzgeschwellt,
dass sie die Retter uns’rer Welt.

Sie zeigen frank die blut’gen Hände,
errichten frei erneute Wände,
bomben weiter Kinder tot

und färben damit Erde rot.

© ee

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Des Teufels Tanz….

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Des Teufels Tanz….

L uzifer verliert die Maske,
Welt sieht zumal des Teufels Horn –
greift seit’verkehrt in Tones Taste –
man sieht den Klumpfuß schon von vorn.

Egal um was es sich auch handelt –
ob Tier’s Wohl oder menschlich Nöte –
Geldgier und Macht die Welt verschandelt,
es tönt nur stets die gleiche Flöte.

Da darf „Halal“ gefoltert werden,
kein Grüner regt sich drüber auf –
da darf mit Lust „gevielweibt“ werden,
wer will der setzt noch einen drauf.

Gerichtsbarkeit verkommt auf Erden,
man schreddert Kük’ auf großen Hauf’.

Der Volksvertreter „Volksparteien“
verlieren ständig an Substanz –

wie einst der Erich von Schalmeien
tanzt’ Fischbratküchens Einertanz.

Und alles wird moralverbrämt,
weil irgend ‘ne Gottheit es so wollte –
und niemand der sich dessen schämt,
wie einst bei Busch die Witwe Bolte.

©ee

Bild von Centaurius auf Pixabay

thanks

Europa

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Europa

E uropa – eins und grenzenlos
gewollter Irrsinn, Todesstoß
das Böse wird zu Riesenbergen
die alles in den Schatten zwingen.

Das Gute schrumpft zu kleinen Zwergen
die gar nichts mehr zustande bringen –
nur wollen sie es nicht erkennen,
dass ihre Ohnmacht sie erstickt.

Sie wollen einfach weiterpennen,
auch wenn es scheint total verrückt,
als die Idee von alten Greisen
vor Zeiten in die Welt gebracht.

Die wollten nur der Welt beweisen,
dass nicht erschöpft ist ihre Macht.

Nur reichte ihr Verstand nicht aus –
war einfach zu gering geraten,
um zu erahnen heut’gen Graus
in Alteuropas Einzelstaaten.

©ee

auch hier : https://christinvonmargenburg.blog/inventur-der-gedanken/

Des Teufels Fratze

Grüner wird Chef-Lobbyist für „Bayers“ Glyphosat

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Des Teufels Fratze

i st sie nun Grün oder
Schwarz oder Rot,
oder ist sie Blau/Gelb
und schlägt die Freiheit halbtot?

Mit ‘nem Turnschuhminister
dereinst die Misere begann –
jetzt steht einer von ihnen
im Glyphosat seinen Mann.

Der Knüppel der Geldgier
trägt all ihre Farben
und sie schwingen ihn heftig
weil sie ohn’ ihn zu schwingen

fürchterlich darben …

sie erheben die Lüge zum Lebensgesetz
und tummeln sich lustig in der Unwahrheit Suhle –
erklären das Wahr der Natur zum Geschwätz
und füllen damit ihre jauchige Kuhle.

In der sie dann baden und mit Lust herumwühlen –

bezeichnend Gestank als Atem beflügelnd –
auch wenn sie nur sitzen
zwischen den Stühlen
um mit zwei Eisen im Feuer

die Wahrheit wegbügelnd …

©ee
ewaldeden2019-05-15

Bild von Momentmal auf Pixabay

thanks

Der Tag der Arbeit…

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Der Tag der Arbeit…

D as großartige Getöse der Neuzeitgewerkschaftsfunktionäre in unserem Lande, mit Blickrichtung auf den 1. Mai als gesetzlichem Feiertag, als „Tag der Arbeit“, hat mich bewogen einen Auszug aus einer früheren [ noch unveröffentlichten ] Arbeit hervorzuholen, und ein wenig darin zu blättern. Dabei ist mir wieder bewusst geworden, dass der Hauptteil der Verantwortung dafür, dass in unserem Lande seit Beginn der Schröderschen Regierungszeit die Masse der lohnabhängig arbeitenden Bevölkerung auf den Weg in die Verarmung geschickt wurde, unzweifelhaft bei den führenden Funktionären der deutschen Gewerkschaftsverbünde liegt – von denen schon kein Beobachter mehr sagen kann, ob sie nun Fisch oder Fleisch sind.

Für einen solchen Spagat, wie ihn die bundesdeutschen Gewerkschaftsführer seit nach 1945 – und verstärkt seit Einführung der Betriebsverfassungsgesetze bzw der betrieblichen Mitbestimmung – in der Arbeitswelt vollführen, würde ein Turner bei Wettkämpfen Goldmedaillen ohne Ende einheimsen.

Ich hege allen Zweifel, ob sich seit dem Wiedererstehen des DGB nach dem Ende des 1000 jährigen Reiches schon einmal jemand Gedanken über die Unmoral der doppelten Blutsauge der [ meisten ] Gewerkschaftsfunktionäre hierzulande gemacht hat.

Das die [ noch ] nach Millionen zählenden und zahlenden Mitglieder der „Arbeitnehmerorganisationen“ es noch immer widerspruchslos hinnehmen, dass die von Ihnen – aus ihrer Mitte heraus – gewählten, und aus den Beitragskassen der Verbände sehr gut entlohnten Organisationsangehörigen, als Vertreter ihrer berechtigten Interessen gegenüber den Kapitaleignern der Unternehmerseite, als Spitzenfunktionäre gleichzeitig von der Gegenseite – die es ja im Grunde im Zaum zu halten gilt – reichlich versorgt und fürstlich alimentiert werden – DAS verstehe ich nur unter dem Aspekt der Hammelherde, in der alle Blöker bedingungs- und gedankenlos dem Vorblöker, dem Leithammel folgen.

Gott segne und erhalte den deutschen Funktionären an der Spitze aller Organisationen den Herdentrieb der tumben Massen. Und was nun den 1. Mai als „Tag der Arbeit“ – vom braunauischen GröFaZ kurz nach seiner Machtübernahme eingeführt und als gesetzlicher Arbeitsruhetag für alle Zeiten festgelegt [ dass es dann am Ende nur 12 statt der vorausgesagten 1000 Jahre wurden, das war vielleicht auch eines gütigen Schicksals Fügung ] – betrifft. Am Tage der Einführung und des erstmaligen Begehens wurde es von den führenden Gewerkschaftsfunktionären in allen Großdeutschen Gauen noch als eine Verwirklichung jahrzehntelanger Gewerkschaftsbemühungen gefeiert, bis, ja bis sie allesamt am Tage danach nichts mehr zu feiern hatten – weil es nämlich „ihre“ Gewerkschaften von jetzt auf gleich nicht mehr gab. Vom gleichen Strategen aufgelöst und verboten bzw. in der „Arbeitsfront“ gleichgeschaltet, der ihnen tags zuvor das [ im Nachhinein ] ziemlich zweifelhafte Geschenk des Tages der Arbeit gemacht hatte. Mit der Beibehaltung des 1. Mai als den „Tag der Arbeit“ nach dem Ende des 2. Weltkrieges, und der Wiedergeburt des DGB und seiner Einzelgewerkschaften haben die Spitzenfunktionäre der Arbeiterbewegung allesamt ihre Unschuld verloren. Daran hat sich in der Folge und bis auf den heutigen Tag nichts geändert, denn die „Unschuld“ die kann nur einmal verloren gehen.

Seitdem umarmt das breite Heer der Führungsspitzen der Gewerkschaftsverbände die Welt eben nach dem von alt her geläufigen Motto:
„Und ist der Ruf erst ruiniert, dann lebt’ s sich völlig ungeniert“.

ewaldeden©

auch zu finden hier im Worthaus auf unserer Seite :

https://christinvonmargenburg.blog/inventur-der-gedanken/

Der 1. Mai …er ist vorbei,

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Der 1. Mai …
er ist vorbei,

d er Arbeit Alltag hat uns wieder –

verklungen sind die Fensterreden,
verweht des Lügensagens Rauch
von diesem und auch manchem Jeden
wie quälend Furz aus drückend’ Bauch.

Die roten Fahnen eingezogen –
eingemott’t fürs nächste Jahr,
wenn dann erneut ein Jahr verflogen,
in dem betrog’n wurd’ bis aufs Haar.

In dem Welt wieder Märchen streute,
von Kriegsgefahr und Wohlstand sichern,
und in dem der Treiber Meute
in Geldes Türmen saß zu kichern.

In drei mal hundert und noch vierundsechzig Tagen
setzt wieder ein das Wehgeschrei –
man wird’s für Stunden wieder wagen
zu fordern, dass man endlich frei.

Und wieder sind’s die gleichen Heuchler,
die, die’s von allen Seiten nehmen –
in Wahrheit sind’s der Freiheit Meuchler –
sie tun es, ohne sich zu schämen.© ee

ewaldeden©2019-05-02

https://christinvonmargenburg.blog/inventur-der-gedanken/