Allein . . .

Allein . . .

Wie groß

ist wohl ein leeres Herz

dessen Inhalt sich verlor

wie schwer

wiegt wohl der Seele Schmerz

mit

tausend Schlössern davor

wie leicht

kann man sich verirren

im

liebeslosen Raum

wie schnell

sich der Geist verwirren

in

hoffnungslosem Traum

wie trostlos

sind die Wege

die man alleine geht

wie schmal

sind doch die Täler

durch die

die Hoffnung weht

ich mag

es nicht begreifen

daß ich verlassen bin

Gefühle müssen streifen

wohl durch

des Lebens Sinn.

©ee

Alle Tage . . .

Alle Tage . . .

Alle Tage – alle Wochen
die Zeit – ich hab’ sie nicht gezählt
voll Sehnsucht in mich reingekrochen
ich hatt’ es mir nicht ausgewählt

hab’ ertragen alle Schmerzen
hab’ durchlebt wohl tausend Tode
hab’ dein Bild in meinem Herzen
gekleidet stets in neu’ste Mode

hab’ stets gepflegt mein denken müssen
an dich – mein einzig wahres Glück
hab’ im Traum bedeckt mit Küssen
die Hoffnung daß sie kommt zurück

die Zeit in der wir fest verbunden
die Zeit für uns auf Wolke sieben
auf der wir uns dereinst gefunden
auf der wir durch die Weiten trieben

nun sitz ich hier in den Gefühlen
gefangen wie in Stacheldraht
ich sitze wohl zwischen den Stühlen
und warte auf der Liebsten Rat.

©ee