Kein glücklicher Moment.

Kein glücklicher Moment.

Nun steht er hier auf fremder Erde
viel’ Wege laufen auf ihn zu
weiß nicht welcher zur Heimat werde
und welcher ist für ihn tabu

Nun steht er hier auf fremder Erde
viel’ Wege laufen von ihm fort
weiß nicht auf welchem man schreit „Merde“
und welcher führt zum rechten Ort

Nun steht er hier auf fremder Erde
viel’ Wege machen ihn ganz irr
man führt schon über ihn Beschwerde
und sagt er wär’ im Kopfe wirr

Nun steht er hier auf fremder Erde
viel’ Wege führ’n in fremdes Land
angstvoll hilflos die Gebärde
er wohl nie den rechten fand

Er steht auch noch nach vielen Jahren
sieht einfach aus wie hingestellt
das Leben ist vorbeigefahren
es ist
für ihn verlorene Welt.

©ee

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

De ole Plünn’njöäd

De ole Plünn’njöäd

Oled Iisen, Plünnen, Knoaken un Papier –
de Plünn’njöäd is hier
Sied Joahr un Dach sücht man de ole Woagen
sien lüdjied Peerd löpt ewich all dorvöör
sied Joahr un Dach hört man hüm trillernd froagen
hebbt ji old Iisen, Plünnen, Knoaken un Papier
hebbt ji old Iisen, Plünn’n, Knoaken un Papier
Sien oled Leed hett jeden in d’ Kiwi
doch noch keen Wichterhaart hett spöärt – dat is för mi
sien oled Leed hett jeden in d’ Kiwi
doch noch keen Wichterhaart hett spöärt – dat is för mi
Sien Lääven wee blods knoien sükk un ploagen
ok moal keen Stääe – keen Bäed föör Schloap un Ruh
hett he ok Nod, deit he doch frünnelk froagen
hebbt ji old Iisen, Plünnen, Knoaken un Papier
hebbt ji old Iisen, Plünnen, Knoaken un Papier
Sien oled Leed hett jeden in d’ Kiwi
doch noch keen Wichterhaart hett spöärt – dat is för mi
sien oled Leed hett jeden in d’ Kiwi
doch noch keen Wichterhaart hett spöärt – dat is för mi
Text :              Ewald Eden
Original:
„Der alte Lumpensammler“
(E.Storz – K. Golgowski)
ISRC DE – B04 – 01 – 00233
 

noch eenmoal noa Huus

 

noch eenmoal noa Huus…

Blods noch eenmoal noa Huus
. . . noch eenmoal noa Huus
ov ik dat woll noch belääv?
de Hääven över mi is oan Getinkel
de Stroaten sünd bi Nachten vull Gedoo
vöör mien Ooch seech ik de Wieden
seech dat Land ut ole Tieden
un ik seech een lüütji Wicht
hett woll Troanen in d’ Gesicht
blods noch eenmoal noa Huus
…noch eenmoal noa Huus
ov ik dat woll noch belääv?
De griese Olldach wull ik achterloaten
mi trukk dat Pingeln ut de groode Stadd
doch hier kunn mi nümms dat gääven
wat ik söcht hevv vöör mien Lääven
dat eenzich wat ik bruk – dat is mien oal to Huus
Sprechweise:
In d’ Dörp glöövt man – ik bün de Gröttsde
ik schriev in elker Breef dorvan
doch wenn see wussen – een Staddvagabund
de Plünnen sünd twei – de Footen sünd wund
de Stävels sünd kört – een Zeitung as Beädd
dat kunn nümms begriepen – dat gung hör nich in
Blods noch eenmoal noa Huus . . .
. . . noch eenmoal noa Huus
ov ik dat woll noch belääv?
Blods noch eenmoal noa Huus . . .
. . . noch eenmoal noa Huus
ov ik dat woll noch belääv?
 © ee

Text:              Ewald Eden

Original: „Nur noch einmal nach Haus“
(Dill, Rüger, Tillis) Interpret: Ronny
im Vertrieb der Karussell Musik & Video GmbH

Oabendleed

 

 

Oabendleed

( Melodie: Guten Abend, gute Nacht )
Schluut’d de Oogen un schloapt in
schloapt in d’ Herrgott sien Sinn
lächd de Sörgen bi de Sied
schloapt in Ruh in un wääst blied
Mörgen froo – wenn Gott will
dreit sükk wiider dat Spill
mörgen froo – wenn Gott will
dreit sükk wiider dat Spill
Schluut’d de Oogen, schloapt jo free
wenn ok hoch geit de See
föölt jo säker un bewoahrt
wünscht jo alltied goode Foahrt
Mörgen froo – wenn Gott will
dreit sükk wiider dat Spill
mörgen froo – wenn Gott will
dreit sükk wiider dat Spill.

© ee

Kalte Welt . . .

.

Kalte Welt . . .

Rauher Reif an Seelenbändern
mein Herz, es friert still vor sich hin
ich weiß, ich muß so vieles ändern
doch irgendwie macht’s keinen Sinn

Ohne Deine liebend Hände
ohne Deine warme Nähe
erdrücken mich des Nachts die Wände
als wenn ich über Scherben gehe

Schenk mir ein Wort, ein Hauchen nur
schon scheint für mich die Sonne
mein Denken ist dann Liebe pur
und badet mich in Wonne

© ee

ewald eden

 

Foto bei https://pixabay.com/   Traurigkeiten