Der 26. Dezember …

Der 26. Dezember …

Der zweite Weihnachtstag bedeckt die Flur
die Stille setzt zum Endspurt an
in Kürze kommt die Müllabfuhr
geht an die Abfallberge ran

Die riesenratlos Schenkungswelle brachte
viel Schrott und Ungeliebtes ein
beim auspacken und probieren dachte
fast keiner an das Christkindlein

Die Liebe die es wohl soll wecken
verspürt man nicht mehr auf der Welt
ein fühlend’ Herz muß sich verstecken
sonst wird es plattgewalzt vom Geld.

Am Tage nach den heiligen Festen
weiß keiner mehr was gestern war
verpackt dann gut, was blieb an Resten
der Barmherzigkeit für`s nächste Jahr.

©ee

Der verzweifelte Weihnachtsmann ..

Der verzweifelte Weihnachtsmann ..

Ich hau in den Sack,
sagt der Weihnachtsmann,
und pfeffert die Rute auf den Müll.
Schau dir doch mal den Scheißdreck an,
mit dem ich die Wünsche der Kinder erfüll’.

Ich krieg nur noch Schrott aus der Kunstmaschine –
kein handgestopft’ Teddy, und kein Pferd aus Holz,
keine Puppenstube mit Tüllgardine –
nichts, worauf früher die Kleinen so stolz.

Kein Bilderbuch gibt’s mehr,
und keinen Roller zum treten,
keine Stifte zum malen,
und keine Knete zum kneten.

Nur Videos muß ich verteilen,
die den Kleinen die Augen verderben,
und die für die Großen,
die leben vom Sterben.
Ich habe schon lange nicht mehr gespürt,
daß ein Herz durch Weihnachten angerührt.

Was soll also dieses ganze Gemiste,
dieses Gedöne aus vergangener Zeit?
Ich pack meinen Mantel in die Mottenkiste,
und mach mich zum Abgang bereit.

©ee

Kein Tag wie jeder andere…

Kein Tag wie jeder andere

Puuuhh……!

Norbert steht vor seinem Auto, und wischt sich mit der Rechten den Schweiß von der Stirn, der gar nicht da ist. Das wäre geschafft – endlich Feierabend. Die Abschlüsse sind in trockenen Tüchern. Das Ehepaar Möller hatte sich als harte Nuß erwiesen, und ihm so manches Zugeständnis abgepresst. Aber ohne den Abschluß….. er kann nur mit frösteln an das Loch in ihrem Familienhaushalt denken. Es ist gar nicht mehr so klein, und ständig wird es größer.

Er brauchte unbedingt den Vertrag. Das hatte Gerd Möller, das ausgefuchste Schlitzohr, natürlich gespürt – und schamlos ausgenutzt. Obwohl sie sich schon so lange kennen. Die Zeiger seiner alten Taschenuhr kriechen schon auf Mitternacht zu. Im Büro ziehen die Kollegen ihn schon mal auf, wegen des billigen „Nickeldings“ – wie letzte Woche erst die Sekretärin vom Chef belustigt seine Uhr bezeichnete, als er das Gangwerk – mit der übergroßen Krone daran – aufzog. Norbert kann sich nicht davon trennen. Jedesmal, wenn seine Finger das abgegriffene Gehäuse berühren, meint er die Hand seines Großvaters zu spüren. Die alte, schwielige, kraftlos gewordene Hand, die ihm die Uhr gab, bevor das Leben sich aus ihr davonmachte. Elf Jahre alt war er, als Opa starb. Damals meinte er, ein Stück seines Lebens mit ihm verloren zu haben.

Oh Gott, wie die Zeit vergeht. Fast zwanzig Jahre ist das schon wieder her.

Norbert reißt sich mit einem Ruck von seinen Erinnerungen los. Jetzt muß er aber machen, daß er nach Hause kommt. Dreißig Kilometer Landstrasse sind es noch bis in die warme Wohnung. Der Wetterfrosch im Radio hat für das nördliche Siegerland Strassenglätte vorausgesagt. Seine Winterreifen stehen aber noch in der Werkstatt. Ohne Moos nix los – hatte der Monteur letzte Woche süffisant lächelnd zu ihm gesagt, als er ihn wegen des zu erwartenden Wetterumschwungs um einen Reifenwechsel gebeten hatte. Auch darum war der Abschluß heute Abend so wichtig für ihn gewesen.

Das erste mal, nach langen Jahren, lagen drei freie Tage vor ihm. Vor ihm und Sabine, die sicher jetzt zu Hause, vor Sorge um ihn, fast verging. Dern heiligen Abend, und die beiden Weihnachtstage würden sie das letzte mal alleine miteinander verbringen. Süße Freude breitete sich von den Fingerspitzen bis in die Zehen in ihm aus, wenn er an ihr Kind in Sabines Bauch dachte, das Anfang Januar auf die Welt kommen sollte. Wenn er Binchen zärtlich berührte, konnte er fühlen, wie es sich in ihr bewegte. Er meinte, das kleine Herz schlagen zu hören, wenn er sein Ohr auf Bines rundlichen Bauch legte.

Mitternacht war lautlos vorüber geeilt. Der Heilige Abend war schon vor einer guten Stunde in seine Stiefel geschlüpft. Norbert dachte mit bangen an den schmalen Gabentisch, als er in die Auffahrt zu ihrem „Rosenschlößchen“ einbog. Sabine hatte die alte Villa am Stadtrand gleich nach ihrem Einzug auf diesen Namen getauft, weil sich über das Gemäuer den ganzen Sommer lang ein leuchtendes Rosenkleid ausbreitete. Von Kind an waren Rosen ihre Lieblingsblumen. Vor der Garage stand ein fremdes Auto. Was war los? Wer war so spät noch zu Besuch? Warum hatte Binchen ihn nicht angerufen? Siedendheiß fiel es ihm ein – sein Handy hatte er ja abgeschaltet, bevor er bei Möllers klingelte. Norberts Schritte wurden schneller. Eingehüllt in eine Wolke kalter Nachtluft stürmte er ins Haus. Im ganzen Hause brannten die Lampen – nur zu sehen war niemand. Norbert hastete, drei Stufen auf einmal nehmend, die Treppe hinauf. Aus dem Schlafzimmer, am Ende des Ganges, vernahm er gepreßtes Stöhnen. Es war vermischt mit kleinen, spitzen Schreien. Als er die Tür öffnete, flog ihm plötzlich ein helles, durchdringendes Krähen entgegen – und die fröhliche Stimme der Hebamme:

Herzlichen Glückwunsch, Herr Schneider – sie haben soeben ein Christkind bekommen! Ihr Sohn konnte die Zeit bis zum nächsten Jahr nicht mehr abwarten – er wollte partout schon dieses Jahr den Weihnachtsmann kennenlernen.

Ich wünsche euch Dreien ein fröhliches Fest.“

© ee

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Der 25. Dezember …

Der 25. Dezember …

Weihnachtsmorgen – ungewohnte Stille
als wenn die Welt geendet hat
als wenn des Heiligabends Fülle
der Menschen Hast ein Ende tat

Frostig kalte Lüfte wehen
geschwängert von des Nebels Dunst
kahle Bäume sind zu sehen
reifverziert durch Schöpfers Kunst

Ein singend Ton in sanften Wellen
vom Kirchturm auf die Häuser fällt
der liebe Gott er lässt bestellen
ist Weihnacht heut auf dieser Welt

© ee

Bald.

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Bald.

Es zieht der Winter einen Scheitel
von Ost nach West, mal Weiß dann Grün
auf Fensterscheiben blühen Blumen
eiskalt der Wind auch mir in Wien.

Wer weint um die Blumen des Sommers ?
Eisblüten hier an allen Fenstern
und Tannengrün und Lichter glühn,
wenn uns zum Trost weiß Sternchen blühn.

Durch Wintertagen, die nicht erwachen wollen,
hetzt uns die Zeit unter Nebelgrau .
Flink wollen wir den Schneeball rollen
von Süd nach Nord, ist das nicht schlau ?

Dann haben Erwartungen heiße Ohren,
es knistert der Schnee :  Christkind ist geboren,
wer denkt daran in dieser Zeit
zwischen Arbeit und Schnellkauf, hört :

Bald ist es so weit.

© Chr.v.M.

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Foto auf https://pixabay.com/de/

Winternacht.

Vor den Fenstern auf dunklen Zäunen

fällt das Weiß , liegt still auf Bäumen
haucht der Winter kalte Spuren
läßt die Welt nach Träumen suchen.

Zwischen den Fenstern, Weihnachtssterne

bitten, mit der stummen Laterne,
leuchten dem Winter stille Wege,
das er den Atem sacht anhebe.


Hinter den Fenstern hell in Räumen

erstahlen uns erste Kerzenlichter
in Kinderaugen schimmert ein Glanz,
gesteckt ist jetzt der Weihnachtskranz.

© Chr.v.M.

Photo by David Bartus on Pexels.com

nächste Spielrunde.

Leider gibt es diese Karten noch nicht zu kaufen. Doch wer Interesse hat melde sich doch bei uns. Herr Ewald Eden machts Möglich 😉

das Gewächshaus -der Joker

Alle Karten haben die normale Kartengröße , hier in GROß sind die Bilder darauf leider verpixelt das ist schade…da sie noch nicht im Handel zu kaufen sind kann ich den Preis noch nicht nennen . Kommt aber noch 😉

Interssierte melden sich bitte auf Schrievhuus@gmail.com

merci.

Die zweitschönste Zeit des Jahres.

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Die

zweitschönste Zeit des Jahres.

Weihnachten hin
Weihnachten her
von überall hört man
es weihnachtet sehr

es beginnt im Oktober
mit Kringel und Stuten
bei soviel Zinnober
da muß man sich sputen

da muß man sich sputen
ans Geld ranzukommen
ans Geld der Erzeuger
und weniger Frommen

ans Geld
der Onkels und der Tanten
ans Geld
der Bluts- und Anverwandten

denn sind sie vorbei
die lichtvollen Tage
und ist man entronnen
der Geldausgebplage

betrachtet man oft
und oft voller Grauen
die Gaben
die oft den Geschmack verhauen

ist heilfroh und glücklich
daß man dann und auch wann
den Unsinn gegen Unsinn
eintauschen kann

kratzt erneut für den Rest des Jahres
alles wieder zusammen
Verdientes und Bares

um im nächsten Oktober
auf’s neu’ einzusteigen
in den heiligen Kampf
um das Geld zu vergeigen.

© ee

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Bunte Töne bei

Weihnachtswundertraum.

Weihnachtswundertraum.

Wir staunen und sind hell entzückt
wie herrlich ist der Markt geschmückt.
Und mittendrin bestrahlt von Licht
das Christkind seine Botschaft spricht.

Ein Chor das Weihnachtslied anstimmt
der Zauber uns gefangen nimmt.
Hier um den  großen Tannenbaum
lebt er – der Weihnachtswundertraum.

In uns das Kind erwachen will
das sich noch heut – wenn auch still
auf`s weihnachtliche Wiegenfeste
von Herzen freut – wenn man es läßt.

Lasst es nur zu – habt doch den Mut
das “ Kind sein “ tut uns allen gut.
Vergesst den Stress – nur Menschlichkeit
ist Trumpfin dieser stillen Zeit.

frohe Weihnacht

Überall

wünschen  EUCH

Ewald Eden und Christin

My dear friends,

I wish you a Merry Christmas

and a Happy New Year. .

Have a good time

with your friends and family. .

Love, Christin .