Der 25. Dezember …

Der 25. Dezember …

Weihnachtsmorgen – ungewohnte Stille
als wenn die Welt geendet hat
als wenn des Heiligabends Fülle
der Menschen Hast ein Ende tat

Frostig kalte Lüfte wehen
geschwängert von des Nebels Dunst
kahle Bäume sind zu sehen
reifverziert durch Schöpfers Kunst

Ein singend Ton in sanften Wellen
vom Kirchturm auf die Häuser fällt
der liebe Gott er lässt bestellen
ist Weihnacht heut auf dieser Welt

© ee

Bild von StockSnap auf Pixabay thanks

Chr.v.M.

Lebensfenster.

Hinter dem Klinikweiß
strahlen die Augen der Kranken vor Freude.
Das Glück ist beschäftigt in der Weihnachtszeit.

© Chr.v.M.

Weihnachtswundertraum.

Weihnachtswundertraum.

Wir staunen und sind hell entzückt
wie herrlich ist der Markt geschmückt.
Und mittendrin bestrahlt von Licht
das Christkind seine Botschaft spricht.

Ein Chor das Weihnachtslied anstimmt
der Zauber uns gefangen nimmt.
Hier um den  großen Tannenbaum
lebt er – der Weihnachtswundertraum.

In uns das Kind erwachen will
das sich noch heut – wenn auch still
auf`s weihnachtliche Wiegenfeste
von Herzen freut – wenn man es läßt.

Lasst es nur zu – habt doch den Mut
das “ Kind sein “ tut uns allen gut.
Vergesst den Stress – nur Menschlichkeit
ist Trumpfin dieser stillen Zeit.

frohe Weihnacht

Überall

wünschen  EUCH

Ewald Eden und Christin

My dear friends,

I wish you a Merry Christmas

and a Happy New Year. .

Have a good time

with your friends and family. .

Love, Christin .

Es ist so geschehen …

Es ist so geschehen …

Vor Zeiten in des Krieges Geschehen,
die Welt lag in Trümmern und Scherben –
haben Menschen irgendwo ein Wunder gesehen,
inmitten von Tod und Verderben.

Ein Knabe wollte ans Licht dieser Erde,
er knuffte und boxte –
für die Mutter war es gar nicht mehr schön.
Nun gut sprach man, dann soll es gescheh’n.

Hilfreiche Hände, sie hoben ihn
ganz zart aus der Wiege des Leben –

und weil es die Zeit war –
und weil er so schön –
man ihn in die Krippe gegeben.

Die heiligen Schwestern in ihren Trachten
ihn an die Lager der Elenden brachten.
Ein Strahlen fiel auf der Leidend’ Gesichter,
es brannten wohl unzählig’ Himmelslichter.

Vergessen die Not, vergessen das Darben –
alles versank in den herrlichsten Farben.
Ein Chor der Engel sang von neuem Beginn,
es tönte von Glaube und Frieden –

die Angst in den Herzen schmolz einfach dahin,
es war wieder Hoffnung hienieden.

©ee

Der verzweifelte Weihnachtsmann ..

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Der verzweifelte Weihnachtsmann ..

I ch hau in den Sack,
sagt der Weihnachtsmann,
und pfeffert die Rute auf den Müll.

Schau dir doch mal den Scheißdreck an,
mit dem ich die Wünsche der Kinder erfüll’.

Ich krieg nur noch Schrott aus der Kunstmaschine –
kein handgestopft’ Teddy, und kein Pferd aus Holz,
keine Puppenstube mit Tüllgardine –
nichts, worauf früher die Kleinen so stolz.

Kein Bilderbuch gibt’s mehr,
und keinen Roller zum treten,
keine Stifte zum malen,
und keine Knete zum kneten.

Nur Videos muß ich verteilen,
die den Kleinen die Augen verderben,
und die für die Großen,
die leben vom Sterben.

Ich habe schon lange nicht mehr gespürt,
daß ein Herz durch Weihnachten angerührt.

Was soll also dieses ganze Gemiste,
dieses Gedöne aus vergangener Zeit?
Ich pack meinen Mantel in die Mottenkiste,
und mach mich zum Abgang bereit.

© ee

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Vorbei…

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Der 26. Dezember …

Der zweite Weihnachtstag bedeckt die Flur
die Stille setzt zum Endspurt an
in Kürze kommt die Müllabfuhr
geht an die Abfallberge ran

Die riesenratlos Schenkungswelle brachte
viel Schrott und Ungeliebtes ein
beim auspacken und probieren dachte
fast keiner an das Christkindlein

Die Liebe die es wohl soll wecken
verspürt man nicht mehr auf der Welt
ein fühlend’ Herz muß sich verstecken
sonst wird es plattgewalzt vom Geld.

Am Tage nach den heiligen Festen
weiß keiner mehr was gestern war
verpackt dann gut, was blieb an Resten
der Barmherzigkeit für`s nächste Jahr

© ee

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Foto auf https://pixabay.com/de/

 

Weiße Weihnacht …

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Weiße Weihnacht …

Ach wär’ es doch so wie in unseren Träumen,
die Welt eingehüllt in schneeiges Weiß –
befrachtet die Zweige von himmelhoch Bäumen,
mit Schneelast die Kinderherzen macht heiß.

Wie klang doch der Jubel aus kindlichem Munde,
wenn abwärts es ging im pulv’rigen Schnee –
es glühten die Bäckchen in fröhlicher Runde,
wenn sausten die Schlitten weit raus auf den See.

Es scheint mir als wäre das all’s nicht gewesen,
als gaukle mein Wünschen mir Bilder auf Bild –
oder habe ich’s einfach nur irgendwo gelesen
und damit schon meine Sehnsucht gestillt?

© ee

 

Eine einfache Frage …

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Eine einfache Frage …

Weihnachten – so fragt mich ein frierendes Kind,
Onkel, was ist das – kannst du es mir sagen?
Ich hab’ auch schon gesucht – aber ob ich es find’
in diesen hektischen Tagen?

Ich sehe nur Berge von teuren Sachen –
ich hör’ nur das klingeln von Kassen
kein strahlend Gesicht, und kein fröhlich Lachen
ich spür nur Kälte ans Herz mir fassen

.

ein jeder hat Sorge das Fest zu versäumen
und daß die Geschenke nicht groß genug sind
anstatt nur mal so in den Tag reinzuträumen
und hoffen auf Frieden durch das himmlische Kind

ee© 2007