Weihnachtslieder.

Weihnachtslieder.

Unter einem Tropfenteppich gefroren
aus den Tränen der immer noch Flüchtenden
schwebt ein Klagelied über dem Hoffnungspfad.

Leise Töne von schmerzenden Hunger,
nach Mitgefühl und Menschlichkeit,
in dieser besinnlichen Weihnachtszeit.

© Chr.v.M.

„Very old Englisch“?

Bild von Elionas2 auf Pixabay

„Very old Englisch“?

… neee, einfach nur reine Verlustangst ist es, von der die Londoner Unterhausabgeordneten getrieben werden und aus der heraus sie auch fast jede Contenance verlieren.

So wie sich das Verhalten, die ordinaire Aufgeregtheit der britischen „Unterhäusler“ momentan präsentiert, das hat wenig oder gar nichts mehr mit dem oftmals wohltuendem, manchmal stoisch und eingetrocknet wirkendem „very old Engisch“ Bild, wie es sich über Jahrhunderte auf der britischen Insel heimisch fühlte, gemein.

Das Weltuntergangsgetöse, sowie das Geplärre über den angeblich drohenden Verlust der britischen parlamentarischen Demokratie, das von einem Teil der Mitglieder des „unteren Hauses“ propagiert wird, ist doch von Anbeginn der EU-Austrittskampagne nur eines, nämlich lächerlich und kindisch geprägt, und zugleich gejagt von der Angst um den Verlust ihrer staatlichen Alimentierung.

Es entbehrt doch überdies jeder nachvollziehbaren Grundlage. Im 47er Jahr der Nachweltkriegszeit hat doch die gleiche Maßnahme eines klugen und weitsichtigen britischen Premiers der parlamentarischen Demokratie von Jenseits des Ärmelkanals nicht im Mindesten geschadet.

Denn eines ist doch sicher wie das Amen in den christlichen Kirchen – durch eine zeitnahe Neuwahl würde – ebenso wie in Berlin – vielen Parlamentarierhintern die bequeme Sitzfläche unter eben diesen weggezogen werden.

© ee

ewaldeden2019-08-30

Europa

.

Europa

E uropa – eins und grenzenlos
gewollter Irrsinn, Todesstoß
das Böse wird zu Riesenbergen
die alles in den Schatten zwingen.

Das Gute schrumpft zu kleinen Zwergen
die gar nichts mehr zustande bringen –
nur wollen sie es nicht erkennen,
dass ihre Ohnmacht sie erstickt.

Sie wollen einfach weiterpennen,
auch wenn es scheint total verrückt,
als die Idee von alten Greisen
vor Zeiten in die Welt gebracht.

Die wollten nur der Welt beweisen,
dass nicht erschöpft ist ihre Macht.

Nur reichte ihr Verstand nicht aus –
war einfach zu gering geraten,
um zu erahnen heut’gen Graus
in Alteuropas Einzelstaaten.

©ee

auch hier : https://christinvonmargenburg.blog/inventur-der-gedanken/

tausend köpfige hydra.

.

tausend köpfige hydra

i ch wünsche mir raketensilos
und windumbrüche gegen eigene worte
sie haben sich wieder selbstständig gemacht

across national borders and in solo flight

ich habe meine buchstaben verschluckt
von der zukunft ohne frieden und heimat
sie haben sich über mich mundtod gelacht

almost silently صرخة

wer hat unser schwert in die wolken gehängt
damakoles, mit sonnenworten schatten werfend
um staubkörner zu zählen in spinnennetzen

wiege schwergewichtig zwischen toten fliegenbeinen

im kühlen stahlblau der gesetzten kriegsweisen
um abzurüsten hinter gepanzerten stirnen
sie haben mich dann ausgeschaltet

ohne zu fragen nach der zukunft

nun schnitze ich friedenstauben
aus den tiefen der ebenen zum durchflug
über alle meere und seen, länder und grenzen

illusionslos bis zum absturz.

© Chr.v.M.

Keine Schwielen an den Händen – aber jede Menge Grabbsches im Kopf …

.

Keine Schwielen an den Händen –

aber jede Menge Grabbsches im Kopf …

oder die dauernde Misere der SPD.

 

Wo sind sie, die Fackelträger, die Frauen und Männer, welche die lodernde Fackel des menschlichen Denkens der Gründergeneration der SPD in die Welt hinaustrugen. Und das, obwohl sie selber von ihrer oft dreckigen (Hunger)lohnarbeit zwar Schwielen an den Händen, aber trotz aller Unbill keine schmutzigen Westen hatten.

Wo sind die Genossen vom Schlage eines Georg (Schorsch) Leber, der mit der Maurerkelle in der Hand selber „in der Flucht“ gestanden hat, um Stein für Stein Bauwerke unter seinen Händen emporwachsen zu sehen.

Wo sind die Kurt Schumachers, die Carlo Schmids, die Herbert Wehners, die Fritz Erlers oder die Erich Ollenhauers? Die aufrechten Frauen und Männer die noch sagten was sie meinten und die noch taten was sie sagten. Die Moral auf der Führungsebene der einst sogenannten „Genossen-Partei“ – bereits seit der Vorschröder Ära – hat offensichtlich völlig die Farbe der Adenauerschen Denkweise angenommen, dem sein Sagen, schon einen Tag nach dem er es in die Welt entlassen hatte, nicht mehr kümmerte.

Der Hände Arbeit scheint in den oberen Etagen der einstigen Malocherpartei überhaupt keinen Stellenwert mehr zu haben. Was aber ja nicht verwundern sollte, zumal eine ganze Riege junger Berufspolitiker sich noch nicht einmal der Eierschalen hinter den Ohren entledigt hat, oder fest in einem pubertären Strassenjargon verhaftet ist. Ein „Neuanfang“ ist es wahrlich nicht, wenn die diversen Mannschaften jeden Morgen in ein Rad steigen um nach Hamstermanier dem jeweilgen Geschehen ein anderes Gesicht zu geben.

 

Wie soll man es anders benennen, wenn nach verlorener Wahl den Gefolgsleuten der gegnerischen Parteien – mit denen man danach flugs das Lotterbett teilte – von der (dann) Bundesvorsitzenden ein „Jetzt bekommt ihr was in die Fresse“ entgegengeschleudert wird.

 

Meines Opas überlieferte Erkenntnis, das Dummheit und Stolz zumeist auf einem Holz wachsen hat durch das niveaulose Tönen der Andrea Nahles sowie die oft abstoßende Arroganz des Olaf Scholz erneut seine Bestätigung erfahren.© ee

 

ewaldeden2018-10-31

.

HEUTE kritisches auch hier.

weitere Worte zum Thema Politik und Gesellschaft

auf

Inventur der Gedanken

http://planquadratalphablog.wordpress.com

Auweia – und auf zum fröhlichen Jagen …

 

 

Wahl im Freistaat

Auweia – und auf zum fröhlichen Jagen …

die gegenwärtigen bayrischen „Kinni Ludwig“ Nachfolger im Freistaat zwischen ‘Himmel und Hölle’ haben der Biergeniesserwelt der Stammtische ein neues Produkt beschert: das „Söderhofer“.

Von den namengebenden Söder und Seehofer (der eine [noch] Chef der Regierung im blau/weissen Ländle, der andere Chef der diese Regierung bisher tragenden Regionalpartei) als ein, wenn auch nicht gerade triumphaler, so doch als Erfolg gepriesen.

Ein solch arrogantes Verhalten ist wohl schwerlich zu überbieten. Obwohl darin geübte Spezies sich in der politischen Szenerie in übergroßer Zahl tummeln. Nach dem Wahldebakel vom 14. Okt. sollte man die Schattenspieler wohl treffender als unfähige „Panscher“ bezeichnen. Meine Herren „König Ludwig Verschnittenen“, was ihr dem Volk der Bajuwaren da eintrichtern wollt ist doch nichts als eine bereits in der Flasche schale Brühe.

Eure fanfarenhafte Verkündung eines eindeutigen Wählerauftrages zur Regierungsbildung auf Grund eines Drittelanteiles der abgegebenen Stimmen ( das Verhältnis zu allen wahlberechtigten Bürgern des Freistaates ist ja noch viel obskurer) kommt doch einer Verhöhnung all derer gleich, die ihr Kreuz NICHT bei der CSU gesetzt haben.

Für die Einsicht, die Erkenntnis und den Respekt vor der Entscheidung derer, die euch NICHT gewählt haben scheint in eurem Denken kein Raum zu sein.© ee

 

ewaldeden2018-10-15