Weisse Weihnacht …

Weisse Weihnacht …

Ach wär’ es doch so wie in unseren Träumen,
die Welt eingehüllt in schneeiges Weiß –
befrachtet die Zweige von himmelhoch Bäumen,
mit Schneelast die Kinderherzen macht heiß.

Wie klang doch der Jubel aus kindlichem Munde,
wenn abwärts es ging im pulv’rigen Schnee –
es glühten die Bäckchen in fröhlicher Runde,
wenn sausten die Schlitten weit raus auf den See.

Es scheint mir als wäre das all’s nicht gewesen,
als gaukle mein Wünschen mir Bilder auf Bild –
oder habe ich’s einfach nur irgendwo gelesen
und damit schon meine Sehnsucht gestillt?

© ee

Schneelos…

.

Schneelos…

Schneelos taumeln Wintertage
in Kinderaugen stand die Frage
wann endlich ist es denn so weit
Schlitten fahren,Schneemann bauen
dem Weihnachtsmann die Rute klauen
der Popo tut sonst Kindern weh
das Weihnachtsfest-
bleibt ohne Schnee

Bald fliegen wieder Tannenbäume
aus allen Fenstern allen Räumen
und Schneelos bleiben Wintertage
es rieseln nur Lamettaträume
der Schlitten landet stumm im Keller
die Tage werden wieder heller
das neue Jahr dann ohne Klage

nur Weiss fehlt – kommts noch ? –

Neue Frage…

© Chr.v.M.

2020-12-20

Schneelos…

Dies´ ist eine gute Frage,
kommt das Weiss wohl dieser Tage?
Egal wieviel vom Schnee auch fällt,
wichtig ist uns ´ne heile Welt !

„Frieden“ überall auf Erden
wird es leider wohl nie geben,
Krieg und Machtbesessenheit
ist des Menschen Übelkeit !

Träumen wir vom Friedensglück,
tragen wir ein kleines Stück
mit Nächstenliebe dazu bei,
dass uns´re Welt bleibt ganz und heil !

G. l. G. Jochen

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist c1d-2019-04-5-08-53.jpg.

Weihnachtswunsch.

Wieder ist das Jahr soweit,
wieder drängt in uns die Zeit
glitzernder Rührseligkeit.
Weihnachten will`s wieder werden
und wieder Friede hier auf Erden
den ungezählten Menschenherden .

Wie oft noch wollen wir dies glauben,
wie oft noch ihn uns tödlich rauben
mit Bombenlärm, Raketenfeuer ? !
Ist Friede denn, statt Krieg, zu teuer ? !
Entsetzlich – schrecklich – ungeheuer !

Ach, wenn doch du, ich, sie und er,
wenn jeder doch nur etwas mehr
vom Weihnachtslicht berühret wär`
im Denken, Fühlen, Reden, Handeln
wie würde das die Welt verwandeln
in Friede, Freude, Liebesglück
und führte uns ein kleines Stück
schon heut`ins Paradies zurück !

So sei von Herzen Dir beschieden
ein Menschsein voller Weihnachtsfrieden.Christin

Lomir sijch iberbetn, iberbetn,

Wos schtejst du bai der Tir?

Wos schtejst du bai der Tir?

Lomir sijch iberbetn,

Schau doch her zu mir!

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist c1d-2019-04-5-08-53.jpg.

Wir wollen uns vertragen, uns vertragen,

Was stehst du bei der Tür?

Was stehst du bei der Tür?

Wir wollen uns vertragen,

Schau doch her zu mir!

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist c1d-2019-04-5-08-53.jpg.

Wir wollen uns vertragen uns vertragen,

das wär doch wunderbar

das wär´ doch wunderbar

Wir wollen uns vertragen

Sei doch bloß kein Narr!

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist c1d-2019-04-5-08-53.jpg.

Wir wollen uns vertragen, uns vertragen,

lasst uns gemeinsam singen

lasst uns gemeinsam singen

Wir wollen uns vertragen

Uns´re Lieder klingen!

woman-5466944_640

ich wünsche ALLEN einen schönen 4. Advent

Christin

BALD, sehr BALD…

.

BALD, sehr BALD…

.

Bald, sehr bald, die Zeit sie rinnt
wie ein Blatt uns fliegt im Wind.

Wünsche werden jetzt erwachen,
Mancher wird zur Weihnacht lachen.

Andere zum Fest sehr Einsam
wünschen, hoffen auf Gemeinsam.

Lasst uns auch an Diese denken
mit Gedanken Sie beschenken.

Mit dem Mut der Herzlichkeit
bald mein Freund, ist Weihnachtszeit…

© Chr.v.M.

Bald.

.

Bald.

Es zieht der Winter einen Scheitel
von Ost nach West, mal Weiß dann Grün
auf Fensterscheiben blühen Blumen
eiskalt der Wind auch mir in Wien.

Wer weint um die Blumen des Sommers ?
Eisblüten hier an allen Fenstern
und Tannengrün und Lichter glühn,
wenn uns zum Trost weiß Sternchen blühn.

Durch Wintertagen, die nicht erwachen wollen,
hetzt uns die Zeit unter Nebelgrau .
Flink wollen wir den Schneeball rollen
von Süd nach Nord, ist das nicht schlau ?

Dann haben Erwartungen heiße Ohren,
es knistert der Schnee :  Christkind ist geboren,
wer denkt daran in dieser Zeit
zwischen Arbeit und Schnellkauf, hört :

Bald ist es so weit.

© Chr.v.M.

.

Foto auf https://pixabay.com/de/

Im Fahrtwind.

Im Fahrtwind.

Um alle Ecken
fegt der Wind
es biegen sich die Hecken.
Reißt Ast und Bäume,
schnell, geschwind,
wer kann, sollt` sich verstecken.

Dann bringt er Neues,
Schnee und Eis.
Noch pfeift der Wind
durch Feld und Wald.
Ist unsre Welt
dann richtig Weiß,

ein frisches Jahr,
vielleicht schon bald,
dann kitzelt er Wolken
und läßt sie zieh`n,
mit Glück, mit Hoffnung

ins Frühlingsgrün.

© Chr.v.M.

Es weihnachtet sehr . . .

christmas-1831877_640

.

Es weihnachtet sehr . . .

D ie Sterne rollen durch den Himmel
kugelrund und blankpoliert
Knecht Ruprecht putzt schon seinen Schimmel
der Schlitten wird bunt ausstaffiert

auf Wolkenstrassen wird er sausen
von Haus zu Haus – von Kind zu Kind
hörst du die Weihnachtsstürme brausen
das ist der Engel Antriebswind

sie fliegen durch die kalten Nächte
schau’n wohl rein in jedes Haus
sie schweben durch Kaminens Schächte
als Boten für den Santa Claus

wer in des Jahres großem Buch
als lieb und folgsam steht beschrieben
der kriegt aus dem Gabentuch
Geschenke bis zu Stücker sieben

bei Kindern die nicht brav gewesen
da wird die Rute ’rausgeholt
sie krieg’n die Sünden vorgelesen
und ihre Hintern fest versohlt.

© ee

.

letzter NOVEMBER atem

NOVEMBER atem

S chwer zittert Nebeldicht Novemberatem
Baumfinger greifen blattlos durch das Grau.
Schattenrisse silberweiß Astverzaubert eingehängt
bebend auf Berührungssuche.

Tränendicht funkeln Eisperlen im Spinnennetz
es glitzert mir ihr Wintertraum.
Laub raschelt dem Igel feuchtkalt
sorgsam seine Nahrungssuche.

Gold war Herbstabschied
im Lichtraum der Novembertage silbern
nun naht in Weiss der Winter.

© Chr.v.M.

ein Winterkuss.

slide-1098849_640

.

D er November hat Adschüß gesagt
er hat den letzten Nebel eingesammelt
mit dreißig Tagen hoch betagt
hat er die Türen hinter sich verrammelt

der Dezember tritt nun in die Zeit
noch gar nicht winterlich gekleidet
ist nicht zu Eis und Schnee bereit
dieweil er unter Föhnwind leidet

doch der Terminkalender greint
kann seine Einträge nicht ändern
auch wenn der Himmel Tränen weint
schmückt er die Welt mit bunten Bändern

er eilt mit riesengroßen Schritten
auf Weihnacht zu – dem Jubelfest
während Ruprecht mit dem Rentierschlitten
sich auf Schneefall noch verläßt

so steht er da am Gabentag
mit reichlich rostigroten Kufen
und ist im Herzen ganz verzagt
ob des vergeblich Abfahrt rufen.

© ee