im Feingefühl.

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b erühr’n sich ihre Äste sacht
im Feingefühl des sich wohl mögen
schwingen sie in bunten Bögen
durch die sternenklare Nacht.

Jedes zärteln, jedes streicheln –
jeder sternefunkelnd’ Blick
ist ein zartverliebtes schmeicheln,
ist wie golden leuchtend’ Glück.

Badend in der Augen Gründe,
die lockend wie des Bergsees Fluten –
fern der Menschen Erbfallsünde
fühlt man nur der Liebe Gluten.

© ee

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Eine wunderbare Wandlung.

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Eine wunderbare Wandlung.

D er Himmel hat andere Farben bekommen
er scheint nicht mehr blau,
gräulich und schwarz
er hat einen anderen Ton angenommen
er glüht jetzt wie goldenes
bernsteinsches Harz

die Wolken sie haben ein and’res Gesicht
sie scheinen nicht mehr
wie Berge und Hügel
sie strahlen in warmem
leuchtendem Licht
glaszart wie schwirrende Engelsflügel

der Regen er ist nicht mehr
feuchtkalt und naß
er schauert nicht mehr
wie eiskalte Tränen
er schleiert in einem rosigen Blaß
und singet in lieblichsten Tönen

der Wind windet nicht mehr
wie Sturmes Gebraus
er zerrt nicht mehr an den Gedanken
er füllet der Liebe liebliches Haus
umspielt es mit duftenden Ranken

die Sonne sie hat sich türkisen gewandet
sie schwimmt inmitten blühender Rosen
der Mond ist in
grasgrünen Sternen gelandet
die zart Deine Seele liebkosen

der Morgen streut
hellblaue Morgenfleckchen
auf nächtliches Dunkel
in werdenden Tag

in jedem Eckchen
ist Lichtergefunkel
und das alles ist Zukunft
in die ich Dich trag

in eine Zukunft prallvoll mit Leben
in eine Zukunft voll berstendem Glück
ich werde Dir all meine Liebe geben
Vergang’nes mein Schatz

kehrt nie mehr zurück.

© ee

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Verbundenheit…

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Verbundenheit . . .

S ilbern funkelnde Sterne
nachtesheller Strand
die Wellen laufen von ferne
auf endlos weißen Sand

Strandkörbe stehen wie bunte Eulen
im watteweichen Mondeslicht
von Wattenbänken Seehundheulen
ihr Lied sich an den Dünen bricht

Am Strandkorb siebzehn ‘ne Laterne
beleuchtet still ein Liebespaar
er flüstert leis’ – ich hab’ dich gerne
und streichelt sacht ihr weißes Haar

Seit über fünfundfünfzig Jahren
ist dieser Strandkorb ihr Revier
wenn sie auf diese Insel fahren
verleben ihre Sommer hier

Sie haben hier in all’ den Jahren
viel schöne Dinge kommen seh’n
sie haben aber auch erfahren
daß viele Menschen mußten geh’n

Sie genießen hier jetzt jede Stunde
so – wie sie aus dem Himmel fällt
in dieser wunderbaren Runde
in dieser schönen Inselwelt.

© ee

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Sich riechen können …

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Sich riechen können . . .

https://pixabay.com/de/

D u gehst vorbei und wendest dich
irgendwas hat dich – peng – getroffen
du schaust zurück – und wunderst dich
dein Herz ist plötzlich ganz besoffen

Es war nur eine Spur von Leben
die deine Nase sacht berührt
kann es so etwas denn geben
ein Hauch von Mensch – und schon verführt

Der Duft verliert sich in der Weite
doch festgebrannt in deinem Kopf
er dir manch schlaflos Nacht bereite
was weißt du schon – du armer Tropf

Einmal nur in deinem Dasein
passiert dir so ein Blitzgefühl
so etwas tritt nicht noch einmal ein
alles ist dagegen kühl

Drum danke deiner Himmelsmacht
egal – wie du sie bei dir nennst
wenn dir das Glück noch einmal lacht
du nicht noch mal vorüber rennst.

 © ee

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stille Sehnsucht.

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stille Sehnsucht.

D er Wind – er weht von Norden –
und ist doch gar nicht rauh.
Er zeichnet Geistgestalten
in des Novembers Grau.

Die Luft – sie riecht nach Ferne –
Gedanken brechen los –
sie wandern über Sterne –
benutzen sie als Floß.

Und dann – an fremden Ufern –
so neu und doch vertraut
hört man von stillen Rufern
kommt her zu uns und schaut.

Und wenn wir uns dann wagen
in diese Sehnsuchtswelt,
sind plötzlich wir getragen
hoch über Sund und Belt!

© ee

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Foto auf https://pixabay.com/de/ thanks

Winterzeit.

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Getragen die brüderliche Schwere
auf unserem Rücken
mit dem Gesang der Religionen
auf den Lippen

Der Geist im Schmelztiegel
der Kulturen
unter dem Flammenmeer
der verängstigten Gefühle

Bleiben wir Menschen
du und ich
und teilen als Freunde uns
Sonne und Nacht.

© Chr.v.M.

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Das ganze Jahr sangen sie Lieder.

Sie sammeln sich in großen Scharen,
sie woll`n den Weg nach Süden wagen.
Reisebereit die Vogelwelt
der Winter ist nicht mehr so weit.

Sie singen allerletzte Lieder.
Im Frühling dann kommen sie wieder.
Wer hier im Winter muß verweilen
erhofft vom Menschen das sie teilen.

Das ganze Jahr durch Liebeslieder.
WIR
KOMMEN
WIEDER !

© Chr.v.M.

Der Frühlingshase.

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Der Frühlingshase.

So kalt spricht der Hase
ist Heute meine Nase
die Ostereier, erfroren
mich friert´s an meine Ohren
und lande ich im Nest
dann geht`s mir richtig schlecht.

Sie wickeln mich aus Alu
die Kinder lachen na`nu
zum Fest Eisschokolade.
Nun hab ich die Idee
ich bleibe hier im Schnee
knabber an Schneemanns Nase

zerlauf ` dann leis` mit ihm
wenn Frühlinsblumen blühn.

© Chr.v.M.

Allen Daheimgebliebenen wünsche ich
ein fröhliches gesegnetes Osterfest
und sende liebe Grüße

Christin